Was wir aus dem heutigen Handelstag lernen können [Artikel frei zugänglich]
Bevor der Eindruck entsteht, heute hätte sich jemand an Aktienshorts die Finger verbrannt - mit nichten!
Wir beschäftigen uns hier mit Valuta und nicht mit hübsch zurecht bilanziertem Junk-Schrott,
dessen Metamorphose von einer realwirtschaftlichen Finanzierungsquelle und seriösen Langfrist-Investitionsmöglichkeit hin zu einem aufgeblähtem Ponzi-Schema für tollwütige Lemminge schon lange hinter uns liegt.
Oh ja, wir können eine Menge aus dem heutigen Tag lernen. Selten offenbart das Universum der Finanzwelt sein Mysterium in so eindrucksvoller Klarheit. Doch im Gegensatz zur vollendeten Schönheit der Schöpfung begegnet einem hier nur die groteske Fratze eines kafkaesken Surealismus. Eine verschrobene Parallelwelt in dem der Taugenichts sich selbst zur Gottheit ausrufen kann und von seines Gleichen dafür auch noch beklatscht wird.
Ja es bedarf solcher Tage, die gleich einer stürmischen Umsegelung des Kap der guten Hoffnung sind, an denen sich beweist, wer wirklich Kapitän zur See ist und wer lieber mit seinem Gummiboot auf dem Knappensee verbleiben sollte.

