Situation weiter brandgefährlich in jeder Hinsicht
Wie schon in Osteuropa wird es nun auch im Konflikt im nahen Osten Routine, Energieinfrastruktur anzugreifen und dies mit dem Ziel, über ökonomische Zerstörung Kriegsziele zu erreichen.
Exakt als der S&P 500 die kritische Marke von 6600 USD nach unten durchbrach, sagte Israels Ministerpräsident Netanyahu, dass Israel den USA helfen werde, die Straße von Hormus zu öffnen, und der Krieg werde „viel schneller enden, als die Leute denken.“
Ministerpräsident Netanyahu deckte auch Präsident Trump, indem er sagte, dass Israel allein gehandelt habe, als es Irans South Pars angriff.
Den Spekulanten hat es gefallen, professionelle Investoren zogen aber beim Nachkauf nicht mit.
Auch wenn die Behauptung von Ministerpräsident Netanyahu, dass Iran keine ballistischen Raketen mehr herstellen kann, wahr ist, hatte Iran genügend vorhandene ballistische Raketen, die es weiterhin nutzen konnte, um zu feuern.
Die meisten Beobachter analysieren Kriege, Märkte und Politik getrennt. Die USA denken anders. Sie verteidigen ein System. Währung, Energie, Schulden und Sicherheit sind keine Einzelthemen – sie sind das Betriebssystem globaler Macht.
Viele haben diesen Satz damals als Kriegsrhetorik verstanden. Er war mehr als das. (George W. Bush am 20. September 2001, Sitzung des US-Kongresses im Kapitol in Washington D.C.)
Er war die offene Formulierung einer geopolitischen Logik, die amerikanische Außenpolitik seit Jahrzehnten strukturiert: Wer Teil des Systems ist, erhält Zugang zu Sicherheit, Kapital und Märkten. Wer sich außerhalb positioniert, wird zum Gegner dieses Systems.
Der Irakkrieg, der Konflikt mit Iran und die strategische Rivalität mit China lassen sich nur verstehen, wenn man sie nicht als einzelne Ereignisse liest, sondern als Teil dieser Struktur.
Denn der wahre Krieg der USA wird nicht um Territorien geführt. Er wird um das Betriebssystem der Welt geführt.
Die USA wurden unterschätzt – und der Irak war kein Ausrutscher, sondern Logik.
Wer geglaubt hat, die USA würden tatenlos zusehen, wie China zur neuen Weltmacht aufsteigt, hat das System falsch gelesen. Amerika handelt nicht aus Romantik, nicht aus Moral und schon gar nicht aus Naivität. Amerika handelt aus Machtlogik. Ideologiefrei. VC
- Der wahre Krieg der USA ist kein Ressourcenkrieg. Er ist ein Systemkrieg. –
Genau deshalb haben so viele Beobachter die USA in den letzten zwanzig Jahren systematisch unterschätzt.
Der zentrale Fehler lag darin, amerikanische Kriege und amerikanische Außenpolitik zu oberflächlich zu lesen. Zu viele haben auf die sichtbare Oberfläche geschaut: Öl, Terror, Menschenrechte, Demokratieexport, regionale Konflikte. Das sind die Verpackungen. Die eigentliche Ebene liegt tiefer. Es geht um Struktur. Um Währung. Um Handelsräume. Um Finanzierungsmacht. Um die Frage, wer das globale Betriebssystem kontrolliert.
Als der Iran seine Bedingungen für ein Kriegsende darlegte, schnellte der Ölpreis in die Höhe.
Warum sollte die Diskussion um Frieden den Ölpreis in die Höhe treiben?
Der Grund ist, dass der Iran Präsident Trump lediglich provozieren will. Es ist absolut ausgeschlossen, dass Präsident Trump auch nur eine der iranischen Bedingungen akzeptieren wird. Hier sind die drei Bedingungen des Irans aus einem Beitrag des iranischen Präsidenten:
„Anerkennung der legitimen Rechte des Irans“
„Zahlung von Reparationen“
„Feste internationale Garantien gegen zukünftige Aggressionen“
Der Iran eskalierte die Situation, indem er ein Schiff in irakischen Gewässern angriff. Der Iran behauptet, das Schiff gehöre den USA. Angriffe auf Schiffe stellen einen Strategiewechsel des Irans dar.
Der US- Produzentenpreisindex – der „Mangelindex“ PPI steht mit 0,5% vs. 0,3% Erwartung extrem hoch und seine Kernkomponente mit 0,8% noch höher. Der US- Arbeitsmarktbericht gilt aufgrund seiner Bedeutung als der wichtigste aller Berichte.
Und die Zahlen sind überraschend. Niemand hatte mit einem negativen Wert gerechnet. Hier die Details:
Die Zahl der Beschäftigten außerhalb der Landwirtschaft sank um 92.000 (Konsensprognose: 60.000).
Die Zahl der Beschäftigten im privaten Sektor außerhalb der Landwirtschaft sank um 86.000 (Konsensprognose: +78.000)
Die Arbeitslosenquote lag bei 4,4 % (Konsensprognose: 4,3 %).
Die durchschnittliche Wochenarbeitszeit betrug 34,3 Stunden (Konsensprognose: 34,3 Stunden).
Der durchschnittliche Stundenlohn lag bei 0,4 % (Konsensprognose: 0,3 %).
Vorsichtige Anleger sollten wachsam sein, da die Rezessionsangst wieder aufflammt. Betrachtet man die Situation umfassend und berücksichtigt die folgenden Daten, erscheint die Rezessionsangst berechtigt:
Trotz ~70 % Korrektur seit dem Start der Spot-ETFs bleiben die ETF-Investoren weitgehend investiert – ein struktureller Wandel der Marktstabilität.
Ausgangslage
Bitcoin hat seit dem Start der Spot-ETFs und seinem letzten Zyklus-Top eine Korrektur von rund 70 % durchlaufen. Historisch waren solche Phasen von massiven Kapitulationsbewegungen geprägt – insbesondere von kurzfristig orientiertem Kapital.
Mit der Einführung der Spot-ETFs hat sich jedoch die Struktur des Marktes fundamental verändert. Zum ersten Mal existiert eine große, regulierte Kapitalbasis aus:
Asset-Managern
Vermögensverwaltern
institutionellen Mandaten
strategischen Portfolioallokationen
Die zentrale Frage lautete daher:
Wie reagieren ETF-Investoren in einem echten Bitcoin-Bärenmarkt?
Bis Ende 2025 gab es darauf keine empirische Antwort.
Worum geht es beim Schlag gegen Iran wirklich? (Ein geopolitischer Essay von Volker Carus)
Warum Iran + Irak nicht „Nahost“ sind – sondern der Energiehebel gegen China und ein struktureller Mechanismus geopolitischer Konditionierung im „Globalen Süden“.
Wer den Konflikt ausschließlich als regionales Sicherheitsproblem liest, greift zu kurz. Die iranische Frage mag für Israel eine unmittelbare Sicherheitsdimension haben. Für die Vereinigten Staaten jedoch ist der Kontext größer. Es geht nicht um einen isolierten Staat im Nahen Osten, sondern um die strukturelle Kontrolle eines Energiezentrums, das die Wettbewerbsfähigkeit Chinas maßgeblich beeinflusst. Wer diesen Zusammenhang ignoriert, verkennt die operative Logik hinter der strategischen Ellipse.
Wer geglaubt hat, die USA würden tatenlos zusehen, wie China zur neuen Weltmacht aufsteigt, hat das System falsch gelesen. Amerika handelt nicht aus Romantik, sondern aus machtpolitischer Struktur. Ideologiefrei. VC
Die strategische Ellipse (Mackinder → Brzezinski-Karte) ist kein geopolitisches Gedankenspiel, sondern ein operativer Strukturraum. Wer verstehen will, warum der Iran immer wieder (seit 1953) zum Brennpunkt wird, darf nicht bei regionalen Konflikterklärungen stehen bleiben. Der Raum zwischen Khuzestan, Basra und dem Persischen Golf bildet die strukturelle Preisuntergrenze des globalen Ölmarktes – und damit einen Machtfaktor ersten Ranges. Energie ist nicht nur Rohstoff, sie ist Preisarchitektur, Inflationsanker und industriepolitischer Hebel. In einer Welt systemischer Konkurrenz entscheidet nicht Ideologie, sondern Kostenstruktur und Integrationskontrolle. China ist in diesem Gefüge kein dominanter Produzent, sondern ein abhängiger Importeur. Genau dort setzt die strategische Logik an. Wer die Low-Cost-Zone kontrolliert oder destabilisiert, beeinflusst die Wettbewerbsfähigkeit des 21. Jahrhunderts.
Geografie ist keine Theorie. Sie ist Struktur.
Der strukturelle Kern: Low-Cost entscheidet, nicht Ideologie
Infrastruktur ist Machtprojektion ohne Flagge (Energiearterien)
Iran + Irak als Doppelzentrum: gleiche Geologie, gegensätzliche Einbindung
Warum China struktureller „Verlierer“ ist
Szenario A – Integration des Iran in westliche Marktarchitektur
Szenario B – Destabilisierung der Golfregion
Sprache als Machtinfrastruktur ⇒ Systemdominanz
Die strategische Logik
BRICS - für alle, die an geopolitische Wunschmärchen glauben
+ eine Überraschung durch Außenminister Rubio: „Imminent Threat“- Eskalation als einkalkulierte Reaktionsmechanik
Warum der Konflikt strategischer ist, als er wirkt – und hysterischer, als er sein sollte.
Der Iran verfolgt keine chaotische Eskalation, sondern eine klare Sequenz: Zuerst werden Aufklärungs- und Radarsysteme adressiert. Danach kommen kostengünstige, massentaugliche Systeme zum Einsatz, um Abwehrkapazitäten der USA und Israels zu binden. Erst wenn Ressourcen gebunden oder erschöpft sind, folgt qualitative Eskalation.
Das ist kein Zufall. Das ist systematische Abnutzung.
Betroffen sind vor allem die Energie-Drehscheiben am Golf – insbesondere die Vereinigten Arabischen Emirate und Kuwait. Und damit indirekt jene Volkswirtschaften, die dort massiv Öl beziehen: China, Indien, Japan, Südkorea. Europa ist in dieser Gleichung Nebenakteur. Der Druck liegt in Asien.
Ölpreise entstehen nicht aus Nachrichten. Sie entstehen aus Kostenstrukturen. Wer die globale Förderkostenkurve versteht, versteht Macht. Und wer Macht versteht, versteht Krieg.
2026 ist kein Energiejahr. Es ist ein Kostenjahr. Die Zahlen sind nüchtern. Ihre Konsequenzen nicht.
Themenblöcke:
Der wahre Kern des Iran-Konflikts
Krieg als Kostenmechanik
Die doppelte Low-Cost-Achse: Iran und Irak ⇐⇐
Der Irak: Low-Cost unter Systemkontrolle
Die Iran-Spiegelthese
Energiehegemonie statt Demokratieexport
Die strukturelle Konsequenz
Wer kann billig – und wer muss zittern?
Strategische Einordnung für Investoren
Die eigentliche Frage lautet daher nicht: „Wer regiert in Teheran?“ Sondern: ..." VC
Wer nur auf den Ölpreis starrt, versteht die Geldpolitik nicht.
Der Fehler vieler Marktteilnehmer liegt im falschen Blickwinkel. Sie diskutieren Ölzyklen, OPEC-Quoten und geopolitische Schlagzeilen – und ignorieren das Fundament.
Die Geldmenge ist kein Nebengeräusch. Sie ist die Matrix, in der alle Preise entstehen.
Wenn M2 strukturell expandiert, während reale Produktion nicht im gleichen Tempo wächst, dann verschiebt sich das nominale Gleichgewicht – ob es kurzfristig sichtbar ist oder nicht.
Rohstoffe steigen nicht, weil sie „teurer“ werden. Sie steigen, weil die Maßeinheit fällt.
„Wenn die Geldmenge strukturell nach oben springt und Öl nicht, dann ist entweder Öl falsch bewertet – oder das monetäre Regime ändert sich. Beides gleichzeitig geht nicht.“ - VC
An den Globalmärkten ist Öl derzeit nominell unteradjustiert zur massiven Geldmengenausweitung – ein strukturelles Ungleichgewicht, das latent Preisdruck erzeugt. Wenn sich die US-Iran-Konfrontation weiter zuspitzt und erneute militärische Eskalationen oder Sanktionen drohen, könnte das die Angebotsseite zusätzlich belasten und Ölpreisrisiken nach oben katalysieren. Die strategische Lage im Persischen Golf, inklusive Truppenbewegungen und Drohgebärden beider Seiten, trägt bereits zu Risikoaufschlägen in den Terminmärkten bei. Sollte ein größerer Konflikt ausbrechen oder der Schlängelweg des Öls durch die Straße-von-Hormuz ernsthaft gefährdet werden, wären Marktreaktionen deutlich schärfer als rein monetäre Impulse. Kurz: Monetäre Basisexpansion + geopolitische Eskalation = latent bis extrem erhöhter Ölpreisreaktionsraum.
„Gemessen an der Geldmenge ist Öl heute deutlich niedriger bewertet als im Zyklus 2007/2008. Der monetäre Unterbau ist größer, der Preis aber nicht.“ - VC
Mittlerweile zeigt das Protokoll der letzten Sitzung des Offenmarktausschusses der US- Zentralbank sogar einige Gouverneure, die sogar Zinsen erhöhen wollen.
Was sagt das US- Finanzministerium dazu?:
Die Kurse der US- Staatsanleihen vertragen eine Zinserhöhung ganz sicher nicht.
Was sagen die Daten?
Der PCE ist der bevorzugte Inflationsindikator der Fed. Die Inflation fiel höher aus als erwartet. Hier die Details:
Der Gesamt-PCE lag bei 0,4 % (Konsensprognose: 0,3 %).
Der Kern-PCE lag bei 0,4 % (Konsensprognose: 0,4 %).
Die US-Wirtschaft basiert zu 70 % auf Konsumausgaben. Daher achten umsichtige Anleger auf das persönliche Einkommen und die privaten Ausgaben. Die Daten zeigen, dass die Verbraucher weiterhin konsumieren und damit die Wirtschaft stützen. Hier die Details:
Die privaten Ausgaben lagen bei 0,4 % (Konsensprognose: 0,2 %).
Das persönliche Einkommen lag bei 0,3 % (Konsensprognose: 0,3 %).
Die BIP-Daten wirken auf den ersten Blick sehr schwach. Hier die Details:
Das BIP-Wachstum im vierten Quartal lag bei 1,4 % (Konsensprognose: 3,0 %).
Der Kettendeflator im vierten Quartal lag bei 3,6 % (Konsensprognose: 3,3 %).
Stagflation wäre das, wenn es denn Inflation gäbe.
... und Brasilien als strategischer Weckruf (mit Volker Carus & Christian Vartian)
Warum „Regime Change“ nicht die Story ist, sondern das Danach – und weshalb Washington im eigenen Hinterhof seit Jahren zu spät dran ist.
„Aktueller könnte es kaum sein – am Vorabend einer möglichen US-Intervention im IRAN, jenem uralten ‚Land der Arier‘, dessen Name älter ist als jede moderne Ideologie.“ VC
In dieser Folge reden wir nicht über Empörung, sondern über Mechanik. Venezuela ist der Testfall: Nicht entscheidend ist, wieman ein Regime loswird – entscheidend ist, was danach entsteht. Genau daran sind viele Vorgänger-Operationen krachend gescheitert: reinrennen können sie alle, aufbauen fast keiner.
Der spannende Punkt diesmal: Es wirkt nicht wie ein klassischer Krieg – keine Bomben, kein „Irak-Rezept“. Eher wie eine elegante Kommando-/Deal-Logik. Und trotzdem bleibt das größte Rätsel unberührt: Wie ruiniert man eine Ölindustrie ohne Krieg? Pumpen sind keine Hightech. Rohöl bringt Dollar. Das kaputtzukriegen ist fast schon ein Kunststück – oder ein Hinweis darauf, dass dort mehr als nur Ideologie am Werk war.
Von dort drehen wir den Blick weiter: Wenn Moskau und Peking wirklich „ernsthaft“ drin gewesen wären, müsste das Land anders aussehen. Und dann landet die Diskussion zwangsläufig bei Brasilien: Ein industriell stärker werdender Titan im BRICS-Umfeld – im US-Hinterhof. Nicht als moralische Frage, sondern als strategischer Fehler der letzten Jahrzehnte. Die logischere Antwort wäre nicht Konfrontation, sondern kontinentale Kooperation: kurze Wege, kompatible Kultur, verlässliche Lieferketten – statt Fernabhängigkeit.
Hauptfrage: Nicht der Eingriff – das Danach (Stabilität, Aufbau, Investierbarkeit).
Venezuela wirkt „unkinetisch“: keine Bomben, eher Operation/Deal statt Invasion.
Kernrätsel: Ölindustrie-Kollaps ohne Krieg – wie geht das überhaupt?
These: Wäre Russland/China wirklich all-in gewesen, sähe die technische Handschrift anders aus.
Kontinent-Logik: „Amerika ist größer als die USA“ – Rohstoffe & kurze Wege sind real.
Brasilien: Eigenständige Industrieförderung macht es strategisch „zu groß“, um ignoriert zu werden.
Schlussgedanke: Kooperation im Hinterhof ist langfristig smarter als neue Fronten.
Warum eine einzige Entscheidung die Weltordnung hätte kippen können!
Epstein, „die da oben“, Strippenzieher – das ist die Komfortzone. Alles wirkt plötzlich erklärbar: Ein paar Bösewichte, ein Plan, eine Schaltzentrale. Fertig. Nur: Geschichte funktioniert selten so. Nicht, weil Eliten harmlos wären, sondern weil Realität fast immer aus Reibung entsteht: Zufall, Ego, Fehleinschätzung, Timing, operative Details.
Darum heute bewusst ein anderes Format: kein Aufreger, kein Moralstück, keine Empörung. Sondern ein sauberes Gedankenexperiment. Wir nehmen einen einzigen Knotenpunkt der Geschichte, halten ihn fest und drehen ihn minimal – und schauen dann, wie sich die Weltordnung verschiebt.
Drei Ebenen, klar getrennt:
Erstens der taktische Moment auf dem Schlachtfeld.
Zweitens der politische Dominoeffekt im Inland.
Drittens die strategischen Welleneffekte global: Machtvakuum, Verschiebung der Zentren, andere kulturelle Normen.
Das Ziel ist simpel: einmal spüren, wie dünn die Schicht ist, auf der unsere „Selbstverständlichkeiten“ stehen.
„Unsere Realität ist kein Naturgesetz. Sie ist ein Ergebnis.“ VC
Wie Washington die Geldmaschine neu verkabelt –
und warum sich dadurch fast alles ändert
„Die Indiana-Jones-Strategie…“
Bildquelle: Jäger des verlorenen Schatzes
Es gibt Momente, in denen ein einzelnes Dokument mehr erklärt als hundert Schlagzeilen.
Was wir derzeit beobachten, ist kein gewöhnlicher Richtungsstreit zwischen Politik und Zentralbank. Es ist eine strukturelle Neuausrichtung des Systems. Eine Umlenkung. Ein sauberer Tausch der Rollen – ohne dass sich am Kern etwas ändert.
Vorsichtige Anleger sollten beachten, dass in den letzten acht Tagen 115 Aktien des S&P 500 um mehr als 7 % an einem Tag gefallen sind.
Erfahrungsgemäß leitet ein solches Ereignis häufig eine Korrektur ein. Wären die heutigen Verbraucherpreisdaten (VPI) höher ausgefallen, hätte eine Korrektur mit hoher Wahrscheinlichkeit begonnen.
Da die VPI-Daten nun aber moderater sind, gleichen sich positive und negative Einflüsse derzeit aus.
Der US- Gesamtverbraucherpreisindex (VPI) lag bei 0,2 % (Konsensprognose: 0,3 %).
Der Kernverbraucherpreisindex (VPI) lag bei 0,3 % (Konsensprognose: 0,3 %).
Damit sind die Verwirrdaten jetzt um den positiven teil ergänzt und damit vollständig, also verwirrend.