Aktieninvestoren haben RECHT

 

Der TLT ist überverkauft ...

Die US- Zentralbank hob dem Geldmarktzins wie angedroht um 0,25% an. Zudem ließ sie eine weitere Zinserhöhung im laufenden Jahr durchblicken.
Der US- Immobiliensektor schwächelt angesichts steigender Zinsen.

Aufgrund Monetaristisch verwirrter Zentralbanken erreichte die Rendite 10-jähriger US-Staatsanleihen etwa 5,34 %, die der 30-jährigen Anleihen rund 5,68 %. Dies sind die höchsten Stände seit 2002. Kurse natürlich invers zu Renditen:

 

Zum Zeitpunkt dieses Berichts gehen die Renditen bereits wieder zurück. Das Phänomen beschränkt sich nicht auf die USA; auch in Frankreich und Großbritannien zogen die Renditen zunächst an, bevor sie wieder nachgaben.

Die „Smart Money“-Investoren nehmen den Kursrückgang beim TLT (einem ETF auf langlaufende US-Staatsanleihen) ernst. Dies ist ein Frühwarnsignal nicht nur für Anleihe-, sondern auch für Aktienanleger. Steigende langfristige Renditen erhöhen die Konkurrenz für Aktien.

Besonnene Anleger sollten die langfristigen Renditen nicht ignorieren, auch wenn die „Momentum-Trader“ sie weiterhin außer Acht lassen.

 

Drohnenschützen machen Geldpolitik

 

Trump und Japans Takaichi erörterten die Situation des Yen

Marktsoziologie:
Da der Monetarismus weiterhin die Zentralbanken des Westens ideologisch vereinnahmt, „müssen Zentralbanken höhere abfließende Geldmengen für teurere Energieimporte – Mangelteuerung also – so betrachten, als ob es eine Aufblähung der Geldmenge, also Inflation wäre“

Daher und das hat der Westen selbst gewählt, ist eine Mangelteuerung bei Öl = Inflation.
Wer die Mangelteuerung herbeiführen kann, durch Drohnenschiessen, macht also Geldpolitik- DE FACTO.

Weit sind wir gekommen!  👿 

 

Hawkische Zinserhöhung

 

Nur in Japan ist es echte Inflation

Die US- Zentralbank hob dem Geldmarktzins wie angedroht um 0,25% an. Zudem ließ sie eine weitere Zinserhöhung im laufenden Jahr durchblicken.

Der US- Immobiliensektor schwächelt angesichts steigender Zinsen. Hier sind die aktuellen Daten:

  • Die Zahl der Baubeginne lag bei 1,275 Mio. (Konsens: 1,325 Mio.).
  • Die Zahl der Baugenehmigungen lag bei 1,394 Mio. (Konsens: 1,410 Mio.).

 

Obwohl die Fed und die Europäische Zentralbank (EZB) die Zinsen angehoben haben, entschied sich die Bank of England (BoE), ihren Leitzins unverändert zu lassen. Die BoE signalisiert jedoch, dass sie für künftige Zinserhöhungen offen ist.

Die Inflation in Großbritannien lag im August bei 3,1 % im Jahresvergleich, verglichen mit dem BoE-Zielwert von 2 %.

FED Chaos

 

und das Huthi Problem

Warum die Inflation, also der Geldzufluss im Westen steigen sollte, wenn höhere Beträge pro Ölfass aus dem Westen heraus an Erdölexporteure bezahlt werden müssen, kann noch immer niemand logisch erklären.

  • Höhere Abflüsse sind deflationär.
  • Höhere Ölpreise gehen via Mangelteuerung aber in viele Preise ein.
  • Was kann eine Zentralbank dagegen tun?
  • Nichts, den ungestörten Ölfluß wiederherstellen würde helfen, nur kann eine Zentralbank sowas nicht.

Monetaristen zeigen aber gerne Aktionismus, daher hob die EZB ihren Leitzins an.
Der Ölpreis gab zuletzt nach, nachdem er kurzfristig überkauft war.

 

FED spricht gegen FED

 

Marktsoziologie zeigt die ersten Risse

Broadcom meldete für das dritte Quartal einen Gewinn pro Aktie (EPS) von 3,32 US-Dollar gegenüber den erwarteten 3,24 US-Dollar.

  • Der Umsatz von Broadcom lag im dritten Quartal bei 29,6 Milliarden US-Dollar gegenüber den erwarteten 29,43 Milliarden US-Dollar.
  • Broadcom erhöht seine Umsatzprognose für das Geschäftsjahr 2026 von 56 Milliarden US-Dollar auf 58 Milliarden US-Dollar.
  • Broadcom erwartet eine steigende Nachfrage nach Halbleitern.
  • Broadcom prognostiziert für das Geschäftsjahr 2027 einen Umsatz mit KI-Chips von 100 Milliarden US-Dollar und für das Geschäftsjahr 2028 von 230 Milliarden US-Dollar.


Die Marktstimmung im Halbleitersektor hat sich deutlich verändert. Wären diese Prognosen vor einiger Zeit veröffentlicht worden, hätte die Broadcom -Aktie deutlich zugelegt. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Artikels notiert Broadcom jedoch im Minus. Man sollte die Stimmungsänderungen aufmerksam verfolgen.

 

Das Ministerium hat gesprochen

 

... die FED spricht dagegen

Die US- Verbraucherpreisindizes waren im Deflationsbereich wie die Chinesischen ebenfalls. Bis zur Berichtswoche. Die neu veröffentlichten Daten zu persönlichen Einkommen und Ausgaben zeigen, warum die Preise jetzt frisch wieder gestiegen sind.

Hier die Details:

  • Das persönliche Einkommen lag bei 0,4 % (Konsensprognose: 0,2 %).
  • Die persönlichen Ausgaben lagen bei 0,2 % (Konsensprognose: 0,2 %).
  • Der PCE (Personal Cost Efficiency) ist der bevorzugte Inflationsindikator der Fed. Der PCE fiel höher aus als erwartet. Hier die Details:
  • Der PCE lag bei 0,2 % (Konsensprognose: 0,1 %).
  • Der Kern-PCE lag bei 0,2 % (Konsensprognose: 0,2 %).

 

Die Auftragseingänge für langlebige Güter fielen besser aus als erwartet. Hier die Details:

  • Die Auftragseingänge für langlebige Güter lagen bei 1,1 % (Konsensprognose: 0,5 %).
  • Die Auftragseingänge für langlebige Güter ohne Transport lagen bei 0,4 % (Konsensprognose: 0,5 %).

 

Und all das frisch um Jackson Hole.

 

Podcast: Jackson Hole

 

Diesmal nicht nur irgendein Treffen

Jackson Hole ist jedes Jahr wichtig. Diesmal ist es etwas anderes. Nicht wegen 25 oder 50 Basispunkten. Nicht wegen irgendeines Satzes, den anschließend tausend Analysten in „hawkish“ oder „dovish“ zerlegen. Und auch nicht, weil dort Ende August wieder ein paar der mächtigsten Zentralbanker der Welt bei schöner Aussicht darüber diskutieren, wie sie die Folgen ihrer eigenen Geldpolitik einfangen.

Diesmal geht es um eine wesentlich größere Frage: Wer kontrolliert eigentlich noch den Preis des Geldes?

Das US-Finanzministerium braucht niedrigere langfristige Renditen. Die Fed braucht Glaubwürdigkeit. Und der Bondmarkt braucht beides nicht. Genau das ist die Ausgangslage.

Fast schon passend dazu lautet das offizielle Thema von Jackson Hole 2026 ausgerechnet „Financial Innovation: Implications for Payments and Policy“. Das Treffen findet vom 27. bis 29. August statt.

Normalerweise wäre das ein hübscher Titel für ein paar Panels über Zahlungsverkehr, Stablecoins, Tokenisierung und die Zukunft des Geldes. 2026 könnte daraus etwas sehr viel Ernsteres werden.

Inhalt:

  • Die Vigilantes sind zurück
  • Das Problem sitzt zwischen Treasury und Fed
  • Der dritte Akteur sitzt nicht in Jackson Hole
  • Ausgerechnet Tether
  • Der CLARITY Act bekommt plötzlich eine zweite Bedeutung
  • Diese Käufer haben ein anderes Interesse
  • Vielleicht sind es ausgerechnet die Cryptos, die den USA noch einmal den Arsch retten
  • Der neue Käufer löst das Problem nicht
  • Diesmal nicht nur irgendein Treffen

 

Das Ministerium hat gesprochen

 

Lernt endlich eure Lektion

  • USA- Datensammlung:
  • Die Einzelhandelsumsätze im Juli sanken um 0,6 % (Konsensprognose: 0,2 %).
  • Die Einzelhandelsumsätze ohne Kfz-Handel sanken im Juli um 0,3 % (Konsensprognose: 0,2 %).
  • Die US- Verbraucherpreisindizes sind im Deflationsbereich wie die Chinesischen ebenfalls.
  • Die Zahl der neu geschaffenen Stellen außerhalb der Landwirtschaft lag bei -23.000 gegenüber den erwarteten +86.000.

 

Aber das Zinsniveau bleibt hoch und die FED diskutiert Zinserhöhungen??!!

Podcast: Gold und der 4-Phasen-Zyklus

 

2008 ante portas

Gold fällt. Zentralbanken kaufen. US-Treasuries werden immer teurer. Der Kreditmarkt beginnt an Stellen zu knirschen, an denen der Aktienmarkt noch Wachstum feiert. Auf den ersten Blick passt das alles nicht zusammen. Auf den zweiten sehr wohl.

Denn wer Gold ausschließlich über seinen Tageskurs betrachtet, begeht aus unserer Sicht denselben Fehler, den Märkte vor großen strukturellen Wendepunkten immer wieder machen: Man schaut auf den Preis und übersieht die Veränderung des Systems, in dem dieser Preis entsteht. Genau deshalb beginnen wir diesmal nicht mit Gold. Wir beginnen dort, wo wir vor wenigen Tagen aufgehört haben.

Am 15. August 1971 schloss Richard Nixon das Goldfenster. 55 Jahre später müssen die USA ihre langfristigen Schulden zu Auktionsrenditen platzieren, wie wir sie seit Jahrzehnten nicht mehr gesehen haben. Dazwischen liegt der 24. Februar 2022. Für uns weiterhin der eigentliche Point of no Return.

Mit dem Umgang des Westens mit russischen Staatsreserven wurde eine Grenze überschritten, deren Bedeutung damals von vielen vollständig unterschätzt wurde: Zum ersten Mal musste jeder größere staatliche Reservehalter außerhalb des unmittelbaren westlichen Machtblocks ernsthaft neu kalkulieren, was eine Reserve überhaupt wert ist, wenn ein anderer darüber entscheiden kann, ob man im Ernstfall noch darauf zugreifen darf. US-Treasuries verschwanden dadurch nicht. Der Dollar verschwand auch nicht. Aber etwas anderes verschwand: die Selbstverständlichkeit.

Und genau diese Entwicklung ist notwendig, um den Goldmarkt des Jahres 2026 überhaupt zu verstehen. Denn eigentlich müsste Gold längst deutlich höher stehen. Staatsschulden steigen, die Geldmengen bleiben hoch, Inflation ist nicht verschwunden, geopolitische Spannungen nehmen zu, das globale Finanzsystem fragmentiert sich, Zentralbanken kaufen Gold und gleichzeitig wird die Finanzierung der USA immer teurer.

Und was macht Gold? Es fällt.

Inhalt:

  • Preis ist nicht Funktion
  • Der 24. Februar 2022 verändert die Goldgleichung
  • Nicht auf die Reden schauen. Auf die Tresore.
  • China handelt nicht wie ein Trader
  • Der 4-Phasen-Zyklus
  • Phase 1: Der Schock
  • Phase 2: Shakeout
  • Phase 3: Akkumulation
  • Phase 4: Der strukturelle Ausbruch
  • Damit sind wir bei 2008
  • 2008 ante portas bedeutet nicht Lehman morgen
  • Die Zirkularität im KI-Boom
  • Der Kreditmarkt kommt häufig zuerst
  • Heute ist die Ausgangslage schwieriger als 2008
  • QE Unlimited
  • Das Angebot reagiert nicht
  • Der nächste Goldkäufer besitzt vielleicht nur ein Smartphone
  • Der alte Realzins-Zusammenhang bekommt starke Risse
  • 1971. 2008. 2022. 2026.
  • Wo stehen wir heute?
  • 2008 ante portas

 

Was ist daran so schwer zu verstehen?

 

Warum also die Drohung mit Zinserhöhung?

Wieder schwache Daten aus den USA:

  • Die US-Wirtschaft ist zu 70 % konsumorientiert, daher sind diese Daten wichtig:
  • Die Einzelhandelsumsätze sind eingebrochen. Hier die aktuellen Einzelhandelsumsatzzahlen:
  • Die Einzelhandelsumsätze im Juli sanken um 0,6 % (Konsensprognose: 0,2 %).
  • Die Einzelhandelsumsätze ohne Kfz-Handel sanken im Juli um 0,3 % (Konsensprognose: 0,2 %).
  • Diese Einzelhandelsumsatzzahlen werden Ökonomen voraussichtlich zu einer Anpassung ihrer BIP-Prognosen veranlassen.


Aus den Vorwochen wissen wir:

55 Jahre Nixon-Schock

 

und der Dollar bekommt seine nächste Rechnung

Am 15. August 1971 schloss Richard Nixon das Goldfenster. 55 Jahre später zahlen die USA für 30-jährige Schulden den höchsten Auktionszins seit 2001. Dazwischen liegt der 24. Februar 2022 – der Tag der eigentlichen Zeitenwende.

15. August 1971 trat Richard Nixon tritt vor die Kameras und setzte die Einlösbarkeit des US-Dollars in Gold aus.

 

Das Goldfenster wurde geschlossen.
„Vorübergehend“, wie es damals hieß.

Es kam nie wieder zurück.

Damit begann endgültig die monetäre Ordnung, die unsere Welt bis heute prägt. Der Dollar blieb Weltreservewährung, später abgesichert durch das Petrodollar-System, und US-Treasuries wurden über Jahrzehnte zu dem Asset, das im globalen Finanzsystem praktisch über allen anderen stand.

Der sichere Hafen.
Das Reserve-Asset.
Das Versprechen der USA.

Ausgerechnet unmittelbar vor dem 55. Jahrestag liefert uns der US-Anleihemarkt ein bemerkenswertes Signal.

 

Zwischenhoffnung

 

Deflation hat einen Grund.

Die US- Verbraucherpreisindizes sind im Deflationsbereich wie die Chinesischen ebenfalls. Dennoch schrammte in der abgelaufenen Woche die US- Zentralbank nur knapp an einer Zinserhöhung für den US- Geldmarkt vorbei, dies mit 3 Stimmen für eine Zinserhöhung.

Versteht kein Mensch, denn die Deflation hat einen Grund.

Nun kommt die empirische Bestätigung des Grundes:
„Schockierender“ (uns schockiert der nicht, denn wir kennen unsere Theorie) US- Arbeitsmarktbericht

Der Arbeitsmarktbericht ist ein Schock, da die Wirtschaft Arbeitsplätze verloren hat. Hier die Details:

  • Die Zahl der neu geschaffenen Stellen außerhalb der Landwirtschaft lag bei -23.000 gegenüber den erwarteten +86.000.
  • Die Zahl der neu geschaffenen Stellen im privaten Sektor außerhalb der Landwirtschaft lag bei 30.000 gegenüber den erwarteten 69.000.
  • Der durchschnittliche Stundenlohn stieg um 0,1 % gegenüber den erwarteten 0,3 %.
  • Die Arbeitslosenquote lag bei 4,1 % gegenüber den erwarteten 4,2 %.
  • Die durchschnittliche Wochenarbeitszeit betrug 34,3 Stunden gegenüber den erwarteten 34,3 Stunden.
  • Besonders interessant ist, dass die Stundenlöhne nur um 0,1 % gestiegen sind.

 

Die Löhne von Angestellten im Büro- und Verwaltungsbereich wurden durch KI nach unten gedrückt. Derzeit ist unklar, was das Wachstum der Stundenlöhne bremst.

Podcast: Tether


Die Ur-Wale und die Zukunft des digitalen Dollars

Bitfinex - die Pioniere der kommenden Finanzordnung

Im vorherigen Artikel haben wir erklärt, warum der CLARITY Act kein gewöhnliches Cryptogesetz ist, sondern das Grundgesetz der kommenden digitalen Finanzordnung. Aber der CLARITY Act erschafft diese Ordnung nicht. Er kommt zu spät.

Der digitale Dollar existiert längst. Die globale Liquidität existiert längst. Die Infrastruktur existiert längst. Und diejenigen, die sie gebaut haben, warteten weder auf die Erlaubnis Washingtons noch auf die Erkenntnis der Wall Street. Sie bauten zuerst den Markt. Danach kamen die Behörden.

„Bitfinex – schönen Gruß an die Behörden, der Markt sind wir.“ CV

Dieser Satz wurde im Juni 2019 geprägt. Zu einem Zeitpunkt, an dem die heute gefeierten institutionellen Bitcoin-Prediger noch keine Rolle spielten, die großen Vermögensverwalter Bitcoin öffentlich bekämpften und die meisten Banken den gesamten Sektor entweder nicht verstanden oder bewusst kleinredeten.

Der Satz war keine Provokation. Er war eine Zustandsbeschreibung.
Bitfinex war nicht irgendeine Cryptobörse. Bitfinex war die Börse der Ur-Wale. Und Tether war nicht irgendein Stablecoin. Tether war ihre eigene Dollarliquidität.

Inhalt:

  • Die Geschichte beginnt nicht mit der Wall Street
  • Bitfinex war die Wal-Börse
  • Dann bauten sie sich den Dollar selbst
  • Börse, Liquidität und Rechnungseinheit
  • Tether baute, was Banken nicht bauen konnten
  • Die „Tether-Bombe“, die seit Jahren explodieren soll
  • Die profitabelste Bank, die keine Bank sein will
  • Die Reservearchitektur hinter USDT
  • Gold in der USDT-Reserve ist nicht XAUT
  • XAUT – Gold wird digital beweglich
  • Zwei Goldebenen, zwei Machtfunktionen
  • Der nächste Schritt nach dem digitalen Dollar
  • Keine Bank – und trotzdem eine der wichtigsten Dollarbanken der Welt
  • Die Kunden wollen den Dollar – nicht die Bank
  • Der Dollar, den lokale Regierungen kaum stoppen können
  • Tether umgeht die Banken und finanziert Washington
  • Der GENIUS Act war die staatliche Kapitulation vor der Realität
  • Der CLARITY Act kommt auf Tether zu
  • Die Banken haben das Problem inzwischen verstanden
  • Was geschieht, wenn Tether Rendite weitergibt?
  • Die Banken können Tether nicht kopieren, indem sie einen Token ausgeben
  • Die Ur-Wale verstanden den Goldrausch
  • Die sichtbaren Gesichter sind nicht das Machtzentrum
  • Reicher als Gott – und kaum jemand kennt sie
  • Die Seychellen sind kein dekorativer Firmensitz
  • Offshore war kein Zeichen von Schwäche
  • Faktische Unangreifbarkeit
  • Systemrelevanz ohne demokratischen Auftrag
  • Bitcoin, Gold und Tether sind keine Gegensätze
  • Die stille Bitcoin- und Goldstrategie
  • Der Staat braucht Tether möglicherweise mehr als Tether den Staat
  • Kein CBDC – und trotzdem programmierbarer Dollar
  • Die größte Privatbank der digitalen Welt
  • Was geschieht, wenn der Markt kippt?
  • Der Markt hat längst abgestimmt
  • „Der Markt sind wir“
  • Der eigentliche Pionier
  • Der strukturelle Endpunkt

 

Podcast: Der Preis von Gold

 

Xu Luode und der Satz von 2014
⇒ ⇒ ⇒ Gold gegen KI

… und warum Alexander Hamilton und Hegemonie sich nicht vertragen

Alexander Hamilton auf der 10-Dollar-Note. Der Mann, dessen Wirtschaftsordnung die USA vom Agrarstaat zur führenden Industriemacht machte – und dessen Rückkehr heute mit der Dollarhegemonie kollidiert.

 

Die meisten Beobachter analysieren Gold, künstliche Intelligenz, Energie, Währungen, Staatsanleihen und Geopolitik getrennt. Das ist der erste Fehler.
Die USA denken anders. Sie verteidigen kein einzelnes Zahlungsmittel, keinen einzelnen Markt und auch keine einzelne Industrie. Sie verteidigen ein System.

Dollar, Energie, Schulden, Kapitalmarkt, Technologie, Sicherheit und Marktzugang sind keine voneinander getrennten Machtinstrumente. Sie sind das Betriebssystem globaler Macht.

China hat dieses Betriebssystem verstanden. Deshalb versucht China auch nicht, den Dollar mit einer einzigen neuen Währung frontal abzulösen. China baut einzelne Gegenstrukturen: alternative Zahlungssysteme, Rohstoffkorridore, eigene Handelsplätze, physische Goldmärkte, neue Clearingstrukturen, eigene technologische Plattformen und Handelsräume, die im Ernstfall ohne amerikanische Erlaubnis funktionieren sollen.

Der Kampf zwischen den USA und China wird deshalb nicht um eine einzelne Währung, einen einzelnen Rohstoff oder eine einzelne Technologie geführt. Er wird um das Betriebssystem der Welt geführt.
Gold und künstliche Intelligenz sind zwei seiner entscheidenden Bausteine.
Die USA versuchen, ihre Hegemonie durch die Kontrolle der Zukunft zu verlängern. China versucht, seine Abhängigkeit durch die Kontrolle des physischen Fundaments zu reduzieren.

Die USA setzen auf künstliche Intelligenz. China setzt auf Gold.
Auf den ersten Blick sind das zwei völlig verschiedene Wetten. Tatsächlich erzählen sie dieselbe Geschichte – nur von zwei Seiten.
Es ist die Geschichte vom Ende einer Weltordnung, die 1971 begann.

Inhalt:

  • Zwei Supermächte – zwei fundamental verschiedene Wetten
  • Das amerikanische Betriebssystem
  • China verbietet nicht das Gold – China verbietet das Papier über dem Gold
  • Die Notenbanken kaufen nicht Papier – sie kaufen Gold
  • Die offiziellen chinesischen Reserven sagen nur einen Teil der Wahrheit
  • Gold wandert von West nach Ost
  • Xu Luode und der Satz von 2014
  • Shanghai ist der Tresor – Hongkong ist die Tür zur Welt
  • Die Goldkorridore
  • Der Yuan bekommt einen Anker, den China nicht drucken und Amerika nicht einfrieren kann
  • Das alternative chinesische Betriebssystem
  • Die strategische Ellipse: Chinas Goldstrategie entsteht nicht aus reiner Stärke
  • Infrastruktur ist Machtprojektion ohne Flagge
  • Warum Amerika nicht tatenlos zusehen wird
  • Amerikas Antwort: die KI-Billion
  • KI ist nicht das klassische Softwaregeschäft
  • Die KI-Finanzierung dreht sich teilweise im Kreis
  • Der entscheidende amerikanische Vorteil: Produktivitätssprünge durch freie Entfaltung
  • China kann gute Köpfe hervorbringen – Amerika kann gute Köpfe freisetzen
  • Freiheit stellt für die amerikanische Herrscherkaste nicht automatisch ein Systemrisiko dar
  • Sprache als Machtinfrastruktur
  • Chinas KI-Gegenmodell: nicht das beste Modell – sondern das billigste ausreichende Modell
  • Der Ausschalter in Washington
  • Alexander Hamilton und die Rückkehr der Industriepolitik
  • 1971: der Beginn der Finanzialisierung
  • Warum Alexander Hamilton und Hegemonie sich nicht vertragen
  • KI ist der Versuch, den Hamilton-Widerspruch durch Produktivität zu sprengen
  • China baut die stabilere Absicherung – Amerika wettet auf den größeren Sprung
  • Der teure Dollar ist Teil des Problems
  • Zölle, Blockbildung und der mögliche Lastentransfer
  • Gold als Ventil einer Dollarabwertung
  • Die neutrale Weltreserve
  • Die Rechnung von 38.000 Dollar/pro Unze
  • Der Goldpreis als Fassade – These und Gegenposition
  • Gold gegen KI
  • Der fundamentale Unterschied zwischen beiden Wetten
  • Warum Amerika noch lange nicht verloren hat
  • Die messbaren Signale
  • Der Preis von Gold
  • Und erst dann entscheidet sich die Zukunft von Bitcoin

Produktivitätssprünge durch freie Entfaltung. CV

 

Ein Aufbäumen der privaten Kreditgeldmultiplikators

 

Wenn es denn gutgeht!

Die US- Verbraucherpreisindizes sind im Deflationsbereich wie die Chinesischen ebenfalls. Dennoch schrammte in der abgelaufenen Woche die US- Zentralbank nur knapp an einer Zinserhöhung für den US- Geldmarkt vorbei, dies mit 3 Stimmen für eine Zinserhöhung.
Der Grund sind geopolitische Spannungen, die aber wegen Ölpreiserhöhungen zu zusätzlichen Geldabflüssen führen.

Was sind nun die Ursachen für eine solche Reaktion?:

1) Die Monetaristische Wirtschaftstheorie unterscheidet schlicht nicht zwischen Mangelteuerung und Inflation. Alles ist Inflation, wenn es eine Preiserhöhung ist.

2) Etwas, was nicht in den Aufgaben der FED enthalten ist- zur Erinnerung- diese sind maximale Beschäftigung und Geldwertstabilität: Das Management der Zinszeitkurve.