Beiträge von Christian Vartian

Gold – das liquideste Asset der Welt

 

Der souveräne Margin Call

Es gibt eine Szene, die sich in Finanzkrisen immer wiederholt.

Sie findet nicht auf den Bildschirmen privater Anleger statt. Sie findet nicht in Talkshows statt. Sie findet auch nicht dort statt, wo später die einfachen Erklärungen geliefert werden. Sie findet in den Handelsräumen von Zentralbanken statt, in Krisenstäben von Finanzministerien, in nächtlichen Telefonaten zwischen Notenbankern, Regierungen, Großbanken und internationalen Institutionen.

Ein Land hat ein Problem.

Der Ölpreis ist plötzlich gestiegen. Die eigene Währung fällt. Die Importrechnungen explodieren. Es werden Dollar gebraucht. Sofort! Heute! Nicht in drei Wochen, nicht nach der nächsten Sitzung, nicht nach einer geordneten Refinanzierung.

Ein Energiepreisschock, ausgelöst durch Ereignisse tausende Kilometer entfernt, hat eine Liquiditätskrise ausgelöst. Und diese Krise lässt sich nicht mit langfristiger Planung lösen. Sie muss jetzt gelöst werden.

In diesem Moment steht der Finanzminister oder der Notenbankchef vor einer einzigen Frage:
Was kann ich verkaufen, das sofort, überall und ohne großen Abschlag in Dollar umgewandelt werden kann?
Was ist das liquideste Asset, das ich habe?

Die Antwort lautet: Gold.

Gold ist ein Reserveasset, das in der dunkelsten Stunde ohne Erlaubnis, ohne Intermediär und ohne politische Gegenpartei mobilisiert werden kann. CV

 

Technischer Short Squeeze trifft auf …

 

... Wunschdaten und Hoffnungserklärungen

Der Iran Krieg habe mit einem Sieg geendet, so der US- Präsident.

Die Gegenblockade durch die USA führt dazu, dass Iran an diejenigen Kunden, an welche es gerne verkaufen würde, nun auch nicht mehr verkaufen kann und damit ist der Export auf null, die Erlöse ebenso und die Lager füllen sich.

Halbleiteraktien sind ein Indikator für den gesamten Aktienmarkt, da sie der führende Sektor sind. Anstatt wie üblich bei einem Island Top zu verkaufen, nutzten Anleger den Kursrückgang bei Halbleiteraktien zum Kauf. Die nächste Herausforderung wird sein, ob Halbleiteraktien das jüngste Hoch überschreiten können.

Die Käufe von Halbleiteraktien nach Börsenschluss waren enorm.

Auslöser dieser Kaufwelle waren die Quartalszahlen von Alphabet, Meta, Microsoft und Amazon, die für 2026 einen Anstieg der Investitionsausgaben auf 725 Milliarden US-Dollar auswiesen. Wie bereits erwähnt, lag die vorherige Schätzung bei 650 Milliarden US-Dollar.

Technischer Short Squeeze dauert an

 

Ist Intel die nächste Nvidia (NVDA)?

Es gibt Berichte, wonach Iran möglicherweise nur noch Öllagerreserven für zwei bis fünf Tage besitzt. Dies wird Iran zu Zugeständnissen und einem Abkommen mit den USA zwingen.

Die Gegenblockade durch die USA führt dazu, dass Iran an diejenigen Kunden, an welche es gerne verkaufen würde, nun auch nicht mehr verkaufen kann und damit ist der Export auf null, die Erlöse ebenso und die Lager füllen sich.

Der Machtkampf im Iran hat sich zugunsten einer Hardliner-Position entschieden. Paradoxerweise erhöht ein geeinter Iran die Wahrscheinlichkeit eines Abkommens. Der iranische Außenminister wird Pakistan besuchen.

Ob es zu einem dauerhaften Waffenstillstand kommt, bleibt abzuwarten.

 

Deflation und Gold als Zahlungsmittel

 

Heftige Deflation bei gleichzeitiger Mangelteuerung

Wie schon in Osteuropa wird es nun auch im Konflikt im nahen Osten Routine, Energieinfrastruktur anzugreifen und dies mit dem Ziel, über ökonomische Zerstörung Kriegsziele zu erreichen.

US- Präsident Trump beobachtet den Aktienmarkt aufmerksam. Nur wenige Minuten nachdem der Aktienmarkt seinen Tiefststand erreicht hatte, verlängerte er die Frist für die Bombardierung der iranischen Energieinfrastruktur bis zum 6. April. Nach Börsenschluss erholte sich der Markt zunächst, doch dann folgte ein Rückschlag aus China.

 

Gezielte Energiezerstörung

 

Situation weiter brandgefährlich in jeder Hinsicht

Wie schon in Osteuropa wird es nun auch im Konflikt im nahen Osten Routine, Energieinfrastruktur anzugreifen und dies mit dem Ziel, über ökonomische Zerstörung Kriegsziele zu erreichen.

Exakt als der S&P 500 die kritische Marke von 6600 USD nach unten durchbrach, sagte Israels Ministerpräsident Netanyahu, dass Israel den USA helfen werde, die Straße von Hormus zu öffnen, und der Krieg werde „viel schneller enden, als die Leute denken.“

Ministerpräsident Netanyahu deckte auch Präsident Trump, indem er sagte, dass Israel allein gehandelt habe, als es Irans South Pars angriff. 

Den Spekulanten hat es gefallen, professionelle Investoren zogen aber beim Nachkauf nicht mit.

Auch wenn die Behauptung von Ministerpräsident Netanyahu, dass Iran keine ballistischen Raketen mehr herstellen kann, wahr ist, hatte Iran genügend vorhandene ballistische Raketen, die es weiterhin nutzen konnte, um zu feuern. 

Interrupt setzt sich fort

" ... die Straße von Hormus bleibe geschlossen."

Als der Iran seine Bedingungen für ein Kriegsende darlegte, schnellte der Ölpreis in die Höhe.

Warum sollte die Diskussion um Frieden den Ölpreis in die Höhe treiben?

Der Grund ist, dass der Iran Präsident Trump lediglich provozieren will. Es ist absolut ausgeschlossen, dass Präsident Trump auch nur eine der iranischen Bedingungen akzeptieren wird. Hier sind die drei Bedingungen des Irans aus einem Beitrag des iranischen Präsidenten:

  • „Anerkennung der legitimen Rechte des Irans“
  • „Zahlung von Reparationen“
  • „Feste internationale Garantien gegen zukünftige Aggressionen“

Der Iran eskalierte die Situation, indem er ein Schiff in irakischen Gewässern angriff. Der Iran behauptet, das Schiff gehöre den USA. Angriffe auf Schiffe stellen einen Strategiewechsel des Irans dar.

 

Interrupt deeper

 

Geldumlaufgeschwindigkeit sinkt

Der US- Produzentenpreisindex – der „Mangelindex“ PPI steht mit 0,5% vs. 0,3% Erwartung extrem hoch und seine Kernkomponente mit 0,8% noch höher. Der US- Arbeitsmarktbericht gilt aufgrund seiner Bedeutung als der wichtigste aller Berichte.

Und die Zahlen sind überraschend. Niemand hatte mit einem negativen Wert gerechnet. Hier die Details:

  • Die Zahl der Beschäftigten außerhalb der Landwirtschaft sank um 92.000 (Konsensprognose: 60.000).
  • Die Zahl der Beschäftigten im privaten Sektor außerhalb der Landwirtschaft sank um 86.000 (Konsensprognose: +78.000)
  • Die Arbeitslosenquote lag bei 4,4 % (Konsensprognose: 4,3 %).
  • Die durchschnittliche Wochenarbeitszeit betrug 34,3 Stunden (Konsensprognose: 34,3 Stunden).
  • Der durchschnittliche Stundenlohn lag bei 0,4 % (Konsensprognose: 0,3 %).

 

Vorsichtige Anleger sollten wachsam sein, da die Rezessionsangst wieder aufflammt. Betrachtet man die Situation umfassend und berücksichtigt die folgenden Daten, erscheint die Rezessionsangst berechtigt:

 

Interrupt- Das am Samstag offene Gold reagiert sofort

 

Diversifizierte Portfolios ein Muß!

Der US- Produzentenpreisindex – der „Mangelindex“ PPI kam mit 0,5% vs. 0,3% Erwartung extrem hoch herein und seine Kernkomponente mit 0,8% noch höher.

Das ist kein Anzeichen von Inflation, sondern von Mangel an Waren.

Und nun dies hier oben drauf:

 

Die Vereinigten Arabischen Emirate müssen ihre Flughäfen schließen wegen Kampfhandlungen im Iran Gebiet.

Darunter DBX. Das größte Luftfrachtcenter der Welt.

Was mit den Seestraßen geschehen wird, ist noch unklar.

Jedenfalls erhöht das insgesamt die Warenversorgung weltweit sicher nicht!

 

Im zweifel Gold kaufen

 

Das beste Asset in Stagflationen ist Gold

Mittlerweile zeigt das Protokoll der letzten Sitzung des Offenmarktausschusses der US- Zentralbank sogar einige Gouverneure, die sogar Zinsen erhöhen wollen.

Was sagt das US- Finanzministerium dazu?:

 

Die Kurse der US- Staatsanleihen vertragen eine Zinserhöhung ganz sicher nicht.

Was sagen die Daten?

  • Der PCE ist der bevorzugte Inflationsindikator der Fed. Die Inflation fiel höher aus als erwartet. Hier die Details:
  • Der Gesamt-PCE lag bei 0,4 % (Konsensprognose: 0,3 %).
  • Der Kern-PCE lag bei 0,4 % (Konsensprognose: 0,4 %).

 

Die US-Wirtschaft basiert zu 70 % auf Konsumausgaben. Daher achten umsichtige Anleger auf das persönliche Einkommen und die privaten Ausgaben. Die Daten zeigen, dass die Verbraucher weiterhin konsumieren und damit die Wirtschaft stützen. Hier die Details:

  • Die privaten Ausgaben lagen bei 0,4 % (Konsensprognose: 0,2 %).
  • Das persönliche Einkommen lag bei 0,3 % (Konsensprognose: 0,3 %).

 

Die BIP-Daten wirken auf den ersten Blick sehr schwach. Hier die Details:

  • Das BIP-Wachstum im vierten Quartal lag bei 1,4 % (Konsensprognose: 3,0 %).
  • Der Kettendeflator im vierten Quartal lag bei 3,6 % (Konsensprognose: 3,3 %).

 

Stagflation wäre das, wenn es denn Inflation gäbe.

Verwirrdaten

 

Margin Call Kaskade

Vorsichtige Anleger sollten beachten, dass in den letzten acht Tagen 115 Aktien des S&P 500 um mehr als 7 % an einem Tag gefallen sind.

Erfahrungsgemäß leitet ein solches Ereignis häufig eine Korrektur ein. Wären die heutigen Verbraucherpreisdaten (VPI) höher ausgefallen, hätte eine Korrektur mit hoher Wahrscheinlichkeit begonnen.

Da die VPI-Daten nun aber moderater sind, gleichen sich positive und negative Einflüsse derzeit aus.

  • Der US- Gesamtverbraucherpreisindex (VPI) lag bei 0,2 % (Konsensprognose: 0,3 %).
  • Der Kernverbraucherpreisindex (VPI) lag bei 0,3 % (Konsensprognose: 0,3 %).

Damit sind die Verwirrdaten jetzt um den positiven teil ergänzt und damit vollständig, also verwirrend.

 

Davor waren die Verkäufe im NASDAQ 100

Deflationsangst eingetreten …

 

Trumps ... pure strategische Brillanz

Doppelt verschlossene Refinanzierungstüre:

Die BOJ hat ihren Leitzins von 0,5 % auf 0,75 % angehoben. Der Zinssatz liegt seit Januar 2025 bei 0,5 %. 0,75 % ist der höchste Zinssatz in Japan seit 1995.
BOJ-Gouverneur Ueda deutet an, dass weitere Zinserhöhungen bevorstehen könnten.

  • FOLGE: weitere Bubblefinanzierung mit JPY geht nicht
  • Die FED ließ den Leitzins unverändert. In der Pressekonferenz zeigte sich Fed-Chef Powell entschieden restriktiv.
  • FOLGE: Angst machen

Entgegen der vorherrschenden Meinung an der Wall Street räumte Powell allerdings ein, dass sich der Leitzins der Fed im oberen Bereich des neutralen Bereichs befinde.

ÜBERHÖHRT, WEIL EIGENTLICH DOWISCH!

 

Deflationsangst

 

Der YEN beschäftigt die Märkte

Die BOJ hat ihren Leitzins von 0,5 % auf 0,75 % angehoben. Der Zinssatz liegt seit Januar 2025 bei 0,5 %. 0,75 % ist der höchste Zinssatz in Japan seit 1995. BOJ-Gouverneur Ueda deutet an, dass weitere Zinserhöhungen bevorstehen könnten. Die Rendite zehnjähriger japanischer Staatsanleihen (JGB) steigt unvermindert weiter.

 

USD JPY in der Folge fast im freien Fall, was Sie hier sehen ist trotz einer Intervention der Japanischen Notenbank zur Beruhigung der Märkte, wie das ohne diese Intervention ausgesehen hätte, wollen wir uns lieber nicht vorstellen.

 

Regulierungen

 

Willkommen in der Kommandowirtschaft

Halbleiteraktien erreichten nach der Veröffentlichung der Quartalszahlen von Taiwan Semiconductor Manufacturing Company (TSM) ein neues Allzeithoch. Trotz starker Nachfrage verliert der Halbleitersektor an interner Dynamik. Während der jüngsten Rallye war das Handelsvolumen nicht besonders hoch.

US-Präsident Trump plant, PJM, den größten Netzbetreiber des Landes, mit einer Notversteigerung für Strom zu beauftragen. Diese soll große Technologie- und Rechenzentrumsunternehmen dazu zwingen, neue Kraftwerke zu finanzieren. Die Technologieunternehmen würden um 15-Jahres-Verträge im Wert von Milliarden Dollar bieten.

Ziel ist es, die Stromerzeugung und den Netzanschluss zu beschleunigen, die Auktionspreise zu deckeln und die durch die KI-Nachfrage bedingten Strompreiserhöhungen für Verbraucher zu begrenzen.

Silber ist, angetrieben von einem Short Squeeze, parabolisch gestiegen. Privatanleger, die auf Momentum-Käufe setzen, haben keinen Zugang zu Algorithmen, die Short Squeezes präzise analysieren können.

 

Immoboost

 

Mit Kommandowirtschaft kriegt man es hin!

Allen Lesern wünsche ich herzlich Frohes neues Jahr!

Die BOJ hat ihren Leitzins von 0,5 % auf 0,75 % angehoben. Der Zinssatz liegt seit Januar 2025 bei 0,5 %. 0,75 % ist der höchste Zinssatz in Japan seit 1995. BOJ-Gouverneur Ueda deutet an, dass weitere Zinserhöhungen bevorstehen könnten. Die Rendite zehnjähriger japanischer Staatsanleihen (JGB) ist auf über 2 % gestiegen.

Deflatorisch: ja.

Aber der US- Regierung fällt ein Trick ein:

Präsident Trump hat Fannie Mae (FNMA) und Freddie Mac (FMCC) angewiesen, Hypothekenanleihen im Wert von 200 Milliarden US-Dollar zu erwerben. Mit dieser Maßnahme will er den Hauskauf ankurbeln.

Dies wird den Zinssatz für 30-jährige Hypotheken um etwa 0,25 Prozentpunkte senken, gleichzeitig aber die Rendite langfristiger Staatsanleihen leicht erhöhen. Dies wirkt sich positiv auf Hausbauunternehmen aus und:

Es druckt Geld und wirkt damit inflatorisch.