Beiträge von Christian Vartian

Verrückt wäre untertrieben

 

Ja, und das ist eine Bubble ...

Künstliche Intelligenz:

Unser Portfolioschwergewicht NVDA (Nvidia) lieferte mit 22,1 Mrd. USD revenue Traumzahlen ab und dies hinderte den SPX 500 daran, unter 4950 zu korrigieren.

Er erreichte stattdessen ein neues All- Time- High:

 

Extreme ohne Ende

 

Und so bläst sich die Blase weiter auf

US- Preissteigerungsrate nun annualisiert bei 3,3% und die Zentralbank zögert mit Entscheidungen zur Zinssenkung.

Im weltweit größten Produktionsland China verschärft sich die Deflation auf 0,8% annualisiert.

Und das freut die Gewinner an der Fremdwährungskreditbubble:

 

Transflatorisches Top?

 

Die Werke des Monetarismus haben eben nur einen Wert:
Den kalorischen Brennwert der Bücher dieser Absurdtheorie.

Wir rekapitulieren die transflatorischen Phänomene:

  • USD- Zinsen mit 5,5% plus zahlen alle, nur die US- Großinvestoren nicht. Sie borgen sich billig Fremdwährung aus. Was an USD im Ausland parkt ist kaum mehr zinsfinanzierbar und wird „heimgeholt“ (zurückgezahlt).

 

  • Die Fremdwährung sinkt gegen den USD, damit werden Warenimporte billiger (gemessen in USD). Bei einer stark defizitären Handelsbilanz wird eine Mehrheit der Waren importiert und das senkt das Preisniveau. Nicht importiert wird die Mehrheit der Dienstleistungen und das bedeutet, angesichts von „Life to Work Balance“ (modernes Wort für Faulheit) steigende Dienstleistungspreise. Die US- Daten und die anderer dekadenter Gesellschaften weisen auch Monat für Monat negative PPIs aus bei positiven CPIs, damit sehr stark steigenden Dienstleistungspreisen.

 

Keine Teuerung und …

 

Keiner zu Hause!

Sie haben sicher in sehr vielen alternativen und nichtalternativen Medien über mögliche BRICS- Währungen und die „Ablöse des USD“ gelesen, mit welcher Aussage auch immer dazu.

Unendlich viele Versionen, was denn da käme und wie es denn dann wäre kursieren in solchen Medien, niemand kann außer Vermutungen irgendetwas dazu sagen.

US Teuerungsrate bei null

 

Defla XL

  • US- Preissteigerungsrate nun bei 0%.
  • US- Produktionspreisindex bei -0,5%, der größte Rückgang seit April 2020, also nach dem Schließungs-Schock.

Die US- Zentralbank hat damit wenig Grund, die Zinsen weiter zu erhöhen, also wenig Grund zur verstärkten „Inflationsbekämpfung“. Wenn die US-Zentralbank aber tatsächlich aufhörte, die „Inflation“ zu bekämpfen, dann würde das Ziel, welches sie vorgab, sehr schnell erreicht.

Dieses Paradoxon hatten wir im Artikel der Vorwoche erklärt.

In der abgelaufenen Woche begann diese Wirkungsweise:

 

Das Ende des Monetarismus

 

Er hat es gesagt, die Hälfte zumindest

Wir heissen Jerome Powell herzlich willkommen im Club der makroökonomischen Erkenntnisforschung!

Wir haben seit Monaten darauf hingewiesen, dass die Zeit der Deflationsimporte durch Globalisierung vorbei ist- das ist das Ende des Monetarismus. Nun hat Jerome Powell dies erstmals auch verkündet.

Was konnte man auch in der Globalisierung nicht importieren? Immobilien!

 

„Dot Plot“ und die Konsequenz

 

... und warum es Bitcoin nicht betrifft

Die Aussage des neuen Punktdiagramms „Dot Plot“ der FED von letzter Woche ist, dass die Zinssätze länger höher bleiben werden.

Warum jetzt der Deflationsschock?

Hier der Zusammenhang:

Die GELDMARKTZINSSÄTZE der FED im USD sind vor etwa 18 Monaten in einer brutalen Spirale angehoben worden.
Die GELDMARKTZINSSÄTZE liegen jetzt bei 5,25 bis 5,50%.

 

FED schockiert mit „Dot Plot“

 

Zentralbankwoche

Die EZB erhöhte letzte Woche den Leitzins um 0,25% auf 4,5% um die Teuerung zu bekämpfen.
In der abgelaufenen Woche änderte die Bank of Japan ihre Zins- und Geldpolitik nicht.
In der abgelaufenen Woche änderte auch die US- Zentralbank ihre Zins- und Geldpolitik nicht. Was sie änderte war „Dot Plot“.

Was ist das?

 

BRICS – unter- und überschätzt

 

Wann der USD „den Bach herunterginge"

Dass der USD „den Bach herunterginge“, wie viele behaupten, davon ist bisher absolut nichts und in dieser Woche immer weniger zu merken.
Der USD steigt weiter.

Aber die BRICS Staaten wollten doch die Bedeutung des USD reduzieren, oder?

Der Tag, über den keiner schreibt …

 

Aua, Anleihenagonie

Dass der USD „den Bach herunterginge“, wie viele behaupten, davon ist bisher absolut nichts zu merken: Der USD steigt.

Allerdings geht etwas anders „Den Bach herunter“, nämlich die Kurse der US- Staatsanleihen (gegen den stärkeren USD).

Eine wirkliche erste Chance zur „Bedeutungsreduktion des USD“ gibt es genau jetzt und zwar: ...

 

Noch immer Wahnsinn

 

Got Gold?

China tut alles, um seine Wachstumskrise loszuwerden, Stimulus, Gelddrucken, es klappt noch immer nicht.
Die BRD hat eine Energiekrise und will pufferlos decarbonisieren, dazu extrem hohe Energiepreise, China expandiert jede Art von Energie, regenerative wie fossile, baut alles gleichzeitig aus, hat zudem verstärkte, preiswerte Lieferung aus der Russischen Föderation und modernisiert weiter seine Wirtschaft.

Chinesische Aktien - zum Vergleich Deutsche Aktien

 

Gefährliche Devisenspekulation

 

... und weitere Drohungen

EZB und FED drohen mit weiteren Zinserhöhungen zum Geldmarktzins in EUR und USD. Die aktive Geldmengenreduktion geht zudem weiter. Über 5% Geldmarktzinsen im USD, wie können Aktienmärkte dann stark steigen? Indem man auf Kredit kauft und die Zinsen im USD trotzdem nicht zahlt.

Wie geht das?

Man borgt sich JPY aus! Die kosten kaum 1% Zinsen im Jahr.

Was bewirkt das?

 

Google “Bard” – es drängt

 

Der Zenit ist überschritten

Es geht das Gerücht um, der US- Präsident plane eine Obergrenze für amerikanische Unternehmen für deren Investitionen in der Volksrepublik China. Das Gerücht beinhaltet noch keine Information, ob das nur für Neuinvestitionen gilt.

Die Taiwan Semiconductor (TSM) warnt zu weniger Chip- Verkäufen.

Der Mehrheitsführer der US- Republikaner im Repräsentantenhaus warnt die Märkte davor, sich ggf. doch auf das Scheitern der Verhandlungen zur Anhebung der US- Schuldenobergrenze einzustellen.

Platin zeigt mit Spike, daß das ernstzunehmen ist ...

 

Geldmarktfonds und der „Sudden Stop“

 

100% Einlagensicherung mit Zinsen

Bankenausfälle, die keine Pleiten sind, häuften sich zuletzt, weil als ausfallsicher eingestufte Staatsanleihen sehr stark im Kurs gesunken waren. Das wurde wenn für Staatsanleihen von der US- FED liquiditätsmäßig entschärft, da sie auf diese Papiere Kredite auf den Anfangskurswert vergibt, nicht auf den gesunkenen Zeitwert, somit wenn bei Staatsanleihen Kreditliquiditätsersatz schafft.

Nun, bis 100.000.- EUR oder in den USA 250.000.- USD sind Bankguthaben versichert, wenn die Bank ausfällt.

Beträge darüber sind aber nicht versichert. Falls die Bank nicht auszahlen kann und die Bank nicht gerettet wird, fallen die Guthaben in die Konkursmasse der Bank.