Kreative Kursgestaltung zum Monatsschluss
Eine ganze Zeit lang hatten wir Ruhe, doch den Monatsschluss durfte oder wollte man nicht sich selbst überlassen. Ob man um die Auswirkungen des Schiebens und Schleifens weiß? Wir wissen es auch nicht. Sicher ist nur: Verlängerung der Streckfolter und damit die Verhinderung der Lösung ursächlicher Probleme wird somit allemal erreicht.
Sehr geehrter Herr Thomas Jordan.
Wenn das Problem darin besteht, dass in CHF refinanzierte Anlagen im Britischen Pfund der Rettung bedürfen. Dann kann die Rettung nicht darüber erfolgen, dass über Abschwächung des Frankens die Währung der Anlageklasse gehoben wird, da dies nur zur Folge hat, dem weiteren Wertverfall der Anlagewährung zusätzlichen Vorschub zu leisten. Die Problemlösung kann also nur im Wertzuwachs der investiven Währung selbst liegen. Entweder aus sich selbst heraus oder durch einen aussenstehenden Dritten. Im letzteren Fall hätte der CHF als USD-Gewicht die Aufgabe, Hebungen des Pfundes im Index auszugleichen. Es ist halt die Anlage selbst, die sich zur Refinanzierungswährung tragen muß, und nicht die Aufgabe der Refinanzierungswährung ein Investment zu performen. Nur so werden auf Dauer Anlagen in Britischen Pfund zur Refinanzierungswährung Schweizer Franken tragbar.
Das dies so ist, sehen sie bereits heute, einen Handelstag nach ihrer Intervention. Die große Kraftanstrengung des Freitages versickert im Nirvana.
Aber eine Institution die glaubt, eine Wechselkurshebung um 20% plus Einfrierung der dann erreichten Marke, würde der schweizer Wirtschaft helfen und ein Währungskurs-Limit ließe sich nur plötzlich und ruckartig lösen, die glaubt halt auch, dass man mit Schweizer Franken Investments in Britischen Pfund retten kann. Ein jeder landet am Ende halt auf dem Posten, für den er am wenigsten geeignet ist.



