Beiträge von Christian Vartian

Interrupt- Das am Samstag offene Gold reagiert sofort

 

Diversifizierte Portfolios ein Muß!

Der US- Produzentenpreisindex – der „Mangelindex“ PPI kam mit 0,5% vs. 0,3% Erwartung extrem hoch herein und seine Kernkomponente mit 0,8% noch höher.

Das ist kein Anzeichen von Inflation, sondern von Mangel an Waren.

Und nun dies hier oben drauf:

 

Die Vereinigten Arabischen Emirate müssen ihre Flughäfen schließen wegen Kampfhandlungen im Iran Gebiet.

Darunter DBX. Das größte Luftfrachtcenter der Welt.

Was mit den Seestraßen geschehen wird, ist noch unklar.

Jedenfalls erhöht das insgesamt die Warenversorgung weltweit sicher nicht!

 

Im zweifel Gold kaufen

 

Das beste Asset in Stagflationen ist Gold

Mittlerweile zeigt das Protokoll der letzten Sitzung des Offenmarktausschusses der US- Zentralbank sogar einige Gouverneure, die sogar Zinsen erhöhen wollen.

Was sagt das US- Finanzministerium dazu?:

 

Die Kurse der US- Staatsanleihen vertragen eine Zinserhöhung ganz sicher nicht.

Was sagen die Daten?

  • Der PCE ist der bevorzugte Inflationsindikator der Fed. Die Inflation fiel höher aus als erwartet. Hier die Details:
  • Der Gesamt-PCE lag bei 0,4 % (Konsensprognose: 0,3 %).
  • Der Kern-PCE lag bei 0,4 % (Konsensprognose: 0,4 %).

 

Die US-Wirtschaft basiert zu 70 % auf Konsumausgaben. Daher achten umsichtige Anleger auf das persönliche Einkommen und die privaten Ausgaben. Die Daten zeigen, dass die Verbraucher weiterhin konsumieren und damit die Wirtschaft stützen. Hier die Details:

  • Die privaten Ausgaben lagen bei 0,4 % (Konsensprognose: 0,2 %).
  • Das persönliche Einkommen lag bei 0,3 % (Konsensprognose: 0,3 %).

 

Die BIP-Daten wirken auf den ersten Blick sehr schwach. Hier die Details:

  • Das BIP-Wachstum im vierten Quartal lag bei 1,4 % (Konsensprognose: 3,0 %).
  • Der Kettendeflator im vierten Quartal lag bei 3,6 % (Konsensprognose: 3,3 %).

 

Stagflation wäre das, wenn es denn Inflation gäbe.

Verwirrdaten

 

Margin Call Kaskade

Vorsichtige Anleger sollten beachten, dass in den letzten acht Tagen 115 Aktien des S&P 500 um mehr als 7 % an einem Tag gefallen sind.

Erfahrungsgemäß leitet ein solches Ereignis häufig eine Korrektur ein. Wären die heutigen Verbraucherpreisdaten (VPI) höher ausgefallen, hätte eine Korrektur mit hoher Wahrscheinlichkeit begonnen.

Da die VPI-Daten nun aber moderater sind, gleichen sich positive und negative Einflüsse derzeit aus.

  • Der US- Gesamtverbraucherpreisindex (VPI) lag bei 0,2 % (Konsensprognose: 0,3 %).
  • Der Kernverbraucherpreisindex (VPI) lag bei 0,3 % (Konsensprognose: 0,3 %).

Damit sind die Verwirrdaten jetzt um den positiven teil ergänzt und damit vollständig, also verwirrend.

 

Davor waren die Verkäufe im NASDAQ 100

Deflationsangst eingetreten …

 

Trumps ... pure strategische Brillanz

Doppelt verschlossene Refinanzierungstüre:

Die BOJ hat ihren Leitzins von 0,5 % auf 0,75 % angehoben. Der Zinssatz liegt seit Januar 2025 bei 0,5 %. 0,75 % ist der höchste Zinssatz in Japan seit 1995.
BOJ-Gouverneur Ueda deutet an, dass weitere Zinserhöhungen bevorstehen könnten.

  • FOLGE: weitere Bubblefinanzierung mit JPY geht nicht
  • Die FED ließ den Leitzins unverändert. In der Pressekonferenz zeigte sich Fed-Chef Powell entschieden restriktiv.
  • FOLGE: Angst machen

Entgegen der vorherrschenden Meinung an der Wall Street räumte Powell allerdings ein, dass sich der Leitzins der Fed im oberen Bereich des neutralen Bereichs befinde.

ÜBERHÖHRT, WEIL EIGENTLICH DOWISCH!

 

Deflationsangst

 

Der YEN beschäftigt die Märkte

Die BOJ hat ihren Leitzins von 0,5 % auf 0,75 % angehoben. Der Zinssatz liegt seit Januar 2025 bei 0,5 %. 0,75 % ist der höchste Zinssatz in Japan seit 1995. BOJ-Gouverneur Ueda deutet an, dass weitere Zinserhöhungen bevorstehen könnten. Die Rendite zehnjähriger japanischer Staatsanleihen (JGB) steigt unvermindert weiter.

 

USD JPY in der Folge fast im freien Fall, was Sie hier sehen ist trotz einer Intervention der Japanischen Notenbank zur Beruhigung der Märkte, wie das ohne diese Intervention ausgesehen hätte, wollen wir uns lieber nicht vorstellen.

 

Regulierungen

 

Willkommen in der Kommandowirtschaft

Halbleiteraktien erreichten nach der Veröffentlichung der Quartalszahlen von Taiwan Semiconductor Manufacturing Company (TSM) ein neues Allzeithoch. Trotz starker Nachfrage verliert der Halbleitersektor an interner Dynamik. Während der jüngsten Rallye war das Handelsvolumen nicht besonders hoch.

US-Präsident Trump plant, PJM, den größten Netzbetreiber des Landes, mit einer Notversteigerung für Strom zu beauftragen. Diese soll große Technologie- und Rechenzentrumsunternehmen dazu zwingen, neue Kraftwerke zu finanzieren. Die Technologieunternehmen würden um 15-Jahres-Verträge im Wert von Milliarden Dollar bieten.

Ziel ist es, die Stromerzeugung und den Netzanschluss zu beschleunigen, die Auktionspreise zu deckeln und die durch die KI-Nachfrage bedingten Strompreiserhöhungen für Verbraucher zu begrenzen.

Silber ist, angetrieben von einem Short Squeeze, parabolisch gestiegen. Privatanleger, die auf Momentum-Käufe setzen, haben keinen Zugang zu Algorithmen, die Short Squeezes präzise analysieren können.

 

Immoboost

 

Mit Kommandowirtschaft kriegt man es hin!

Allen Lesern wünsche ich herzlich Frohes neues Jahr!

Die BOJ hat ihren Leitzins von 0,5 % auf 0,75 % angehoben. Der Zinssatz liegt seit Januar 2025 bei 0,5 %. 0,75 % ist der höchste Zinssatz in Japan seit 1995. BOJ-Gouverneur Ueda deutet an, dass weitere Zinserhöhungen bevorstehen könnten. Die Rendite zehnjähriger japanischer Staatsanleihen (JGB) ist auf über 2 % gestiegen.

Deflatorisch: ja.

Aber der US- Regierung fällt ein Trick ein:

Präsident Trump hat Fannie Mae (FNMA) und Freddie Mac (FMCC) angewiesen, Hypothekenanleihen im Wert von 200 Milliarden US-Dollar zu erwerben. Mit dieser Maßnahme will er den Hauskauf ankurbeln.

Dies wird den Zinssatz für 30-jährige Hypotheken um etwa 0,25 Prozentpunkte senken, gleichzeitig aber die Rendite langfristiger Staatsanleihen leicht erhöhen. Dies wirkt sich positiv auf Hausbauunternehmen aus und:

Es druckt Geld und wirkt damit inflatorisch.

 

Treibstoffmangel

 

Allen Lesern wünsche ich herzlich Frohes neues Jahr!

Die BOJ hat ihren Leitzins von 0,5 % auf 0,75 % angehoben. Der Zinssatz liegt seit Januar 2025 bei 0,5 %. 0,75 % ist der höchste Zinssatz in Japan seit 1995. BOJ-Gouverneur Ueda deutet an, dass weitere Zinserhöhungen bevorstehen könnten. Die Rendite zehnjähriger japanischer Staatsanleihen (JGB) ist auf über 2 % gestiegen.

Die langsam dadurch stockende Alimentation des Treibstoffes für die Börsen zeigt erste Wirkung und zwar dort, wo es wehtut, bei Staatsanleihen:

 

FROHES? NEUES JAHR

 
Den Märkten gehen die ¥ aus ... 
 

Allen Lesern wünsche ich herzliches Frohes neues Jahr!

Die BOJ hat ihren Leitzins von 0,5 % auf 0,75 % angehoben. Der Zinssatz liegt seit Januar 2025 bei 0,5 %. 0,75 % ist der höchste Zinssatz in Japan seit 1995.

BOJ-Gouverneur Ueda deutet an, dass weitere Zinserhöhungen bevorstehen könnten. Die Rendite zehnjähriger japanischer Staatsanleihen (JGB) ist auf über 2 % gestiegen. Nach Jahren der Deflation hat sich die Inflation in Japan nun bei rund 3 % eingependelt. Die Deflation hielt die Zinsen lange Zeit nahe null.

Die Zinssätze in Japan sind für Carry-Trades von Bedeutung. In den letzten Jahren haben Fonds in Japan Kredite aufgenommen und in den US-amerikanischen KI-Handel investiert. Diese Fonds sind hoch verschuldet.

Präsident Trump erhöht den Druck auf Venezuela durch die Beschlagnahmung weiterer Öltanker.

 

FROHE WEIHNACHTEN

 

BOJ-Gouverneur Ueda deutet an ...

Allen Lesern wünsche ich herzlich Frohe Weihnachten!

 

Nach dem Freitag der abgelaufenen Woche wird das Handelsvolumen drastisch sinken.

Es ist zu erwarten, dass sogenannte Spekulations-Gurus die geringere Liquidität nutzen werden, um ihre Anhänger zu aggressiven Käufen von Technologieaktien zu bewegen. Sie werden voraussichtlich alles daransetzen, den NASDAQ 100 auf ein neues Hoch zu treiben.

Spekulations-Gurus haben bereits sehr optimistische Prognosen für 2026. Vorsichtige Anleger sollten sich bewusst sein, dass Spekulations-Gurus wie eine Einbahnstraße agieren – sie sind permanent optimistisch.

Technologieaktien könnten durch die Leitzinserhöhung der Bank of Japan (BOJ) negativ beeinflusst werden. Die Auswirkungen treten jedoch oft erst mit erheblicher Verzögerung ein.

 

Datensalat ohne Richtung

 

Die Renditen in Japan stiegen erneut ...

Großinvestoren sind zunehmend besorgt über die exzessive Kreditaufnahme zum Bau von KI-Rechenzentren. Um sich abzusichern, sichern sie sich verstärkt mit Kreditderivaten gegen Risiken ab. Gleichzeitig ziehen sie sich beim Kauf von KI-Aktien zurück. Privatanleger hingegen nehmen davon keine Kenntnis und kaufen KI-Aktien sehr aggressiv.

Die Saisonalität bleibt positiv und ein wichtiger Treiber.
Das Sentiment ist sehr positiv und nähert sich einem extrem positiven Niveau.
Performance chasende Vermögensverwalter, die bisher hinterherhinkten, versuchen nun verstärkt, die aussichtsreichsten Aktien am Markt zu ergattern.

 

Thanksgiving Pause

 

...und Tech News

Die US-Notenbank (Fed) ist hinsichtlich einer möglichen Zinssenkung im Dezember gespalten.

Diverse Reden diverser FED Gouverneure sind mittlerweile zu offensichtlich wirkungsbedacht uneinig.

Danach wurden die Bonds gerettet,

 

indem sich jetzt doch wieder ein FED Gouverneur mehr für eine Zinssenkung im September aussprach.
Anschließend war de facto wegen Thanksgiving tote Hose.

Den Kursen gefiel es:

Orchestrierter Defla- Schock

 

Das Experiment am lebenden Objekt!

Die US-Notenbank (Fed) ist hinsichtlich einer möglichen Zinssenkung im Dezember gespalten.

Diverse Reden diverser FED Gouverneure sind mittlerweile zu offensichtlich wirkungsbedacht uneinig, sodass sich nun ein klares Bild ergibt und es geht nur ums Ganze:

1) Staatsanleihen Kurse
2) Preissteigerungen durch Zölle


Zu 1) empirisch:

 

Das Phänomen wurde noch durch plötzlich steigende Japanische Bond Yields unterstützt.

Das Ziel ist gut getarnt und clever:

 

Zweigeteilte Markteinschätzung

 

Liquidität ist alles

Der NASDAQ 100 befindet sich am ersten, kritischen Support:

 

Ein kompletter Finanzmarkt hängt derzeit vom Tech- getriebenen Marginkreditgeldmultiplikator ab und deshalb ist der NASDAQ 100 als Gradmesser so wichtig.

Zwei mögliche Auslöser für eine Fortsetzung des Aufwärtstrendes wären:

  • Die Wiederaufnahme der US- Regierungsarbeit
  • Fed-Vertreter, insbesondere Fed-Chef Powell, deuten eine Zinssenkung im Dezember an

 

Unsicherheit

 

Beachte die Denkart der Monetaristen

Wie erwartet senkte die Fed die Zinsen um 25 Basispunkte. Hier die wichtigsten Punkte von Fed-Chef Powell:

  • Der Aktienmarkt sollte nicht von einer weiteren Zinssenkung im Dezember ausgehen.
  • Die Aussichten haben sich seit September kaum verändert.
  • Die Auswirkungen des Regierungsstillstands auf die Wirtschaftstätigkeit dürften sich nach dessen Ende umkehren.
  • Die Inflationsrisiken sind aufwärtsgerichtet, die Beschäftigungsrisiken hingegen abwärtsgerichtet.
  • Die Fed sieht eine allmähliche Abkühlung des Arbeitsmarktes, was „etwas Zuversicht“ (hinsichtlich Preis- Lohnsteigerungen) vermittelt.
  • Beachte: In der Denkart von Monetaristen sind Lohnsteigerung und Vollbeschäftigung ein Problem!
  • Die Disinflation im Dienstleistungssektor hält an.
  • Die Wareninflation steigt aufgrund von Zöllen. Derzeit ist unklar, ob die Wareninflation anhaltend oder nur von kurzer Dauer ist.
  • Abgesehen von den Zöllen liegt die „Inflation“ nahe am 2%-Ziel.
  • Die Bilanzsumme wird vollständig in Staatsanleihen fließen.
  • Die Fed strebt schrittweise eine kürzere Laufzeit in der Summe ihrer Bilanz an.
  • Powell geht nicht davon aus, dass Investitionen in KI-Rechenzentren zinssensitiv sind. Anleger sollten beachten, dass zwei FOMC-Mitglieder gegen die Zinssenkung um 0,25% stimmten: Miran stimmte für eine Senkung um 50 Basispunkte, Schmid stimmte gegen eine Zinssenkung.

 

Marktbestimmend bleiben weiterhin die Tech-Nachrichten, hier zum Beispiel: