Der Peak im Land der Wunder ist erreicht

Der Nachschub mit Wunder hat vorerst Sendepause
Das Land der Wunder mit seiner Zentrale München ist seit dem Abend des 22.07.2016 zurück in die Lebensrealität gestoßen worden. Das der Zenit dieses historischen Sonderstatus erreicht ist, hätte einem schon am Morgen des besagten Tages auffallen können/ sollen.


 
Zu den Ereignissen in München werden wir uns selbstverständlich in Kürze melden. 

Was jetzt schon festzuhalten ist: Die Institution Staat hat in ihrer primären Aufgabe, Leib und Leben ihrer Bürger zu schützen, komplett versagt. Da hilft auch das verzweifelte schön-gestottere von Peter Altmeier in den Tagsthemen nichts. Vielleicht war es nicht die beste Personalie eine Kühlschrank-Fachkraft mit Geheimdienst-Aufgaben zu betrauen.

Ebenso haaresträubend die rein fachliche Darbietung der öffentlich-rechtlichen "Ich bedien mich mal"-Anstalten. Aber wenn man sich gute 50 Jahre lang leistungsfrei durch einen staatlich garantierten Selbstbedienungszoo schmarotzen kann, dann bleibt halt Kompetenz auf der Strecke. Ein jeder, der heute auch nur daran gedacht hat, das Wort Amoklauf in den Mund zu nehmen, gehört sofort zum Arzt - Abteilung: Nicht therapierbar.

Die Leistung der örtlichen Polizei: 8 oder 9 Tote, entkommene Attentäter nebst ganz unauffälligen Langlauf-Gewehren, kann man so wie der Peter als hervorragende Leistung bezeichnen, man muß es aber nicht.

Im Endeffekt beste Vorraussetzungen die Bevölkerung endlich wieder unter Waffen zu bringen. Denn genau das war schon immer ein Dorn im Auge einer jeden Diktatur. Zum anderen scheint mit Ausfall der Wunder und dem Versagen der staatlichen Institution, das Aufgabenfeld des Normalbürgers ein erweitertes zu sein. Zum anderen hätte zumindest so absurde Balkon-Videos verhindert werden können.

Grüsse aus München

Robert Kreuz

 

 

 

 

 

 

Mario Draghi – Haste mal ne Anleihe?

 

Die EZB und die Staatsanleihe
Wenn eine Herde Elefanten wegen Dürre nur ein brackiges Wasserloch in der Steppe zum Tränken findet, dann wird sie auch damit ihren Durst stillen können. Aber weder Elefant noch der gesunde Menschenverstand würde hier den Fund einer heilenden Thermalquelle ausrufen. So, und mehr muß man zum Thema "forderungsfreie Sachwert Aktie" auch nicht wissen. Kommen wir zu soliden Staatsanleihen.


An diesem Donnerstag hält Mario mal wieder Hof. Der erste Termin des EZB-Chefs seit geglücktem Brexit. Wie immer um so einen Termin werden die Stimmen derer wieder vermehrt auftreten, die Mario Draghi eine komplette Missachtung des Verbotes der monetären Staatsfinanzierung vorwerfen und die europäische Notenpresse noch bis Leuchterdingen glühen hören.

Ok, schauen wir mal auf dieses Bild:

Halter-von-Staatsanleihen

Nikkei und S&P500 (YEN und USD)

 

Aktien und "alle" rätseln

Christian Vartian rätselt nicht, er argumentiert logisch und die bestechende Logik gibt ihm Recht.
Hard Assets sind hard Assets und Aktien gehören dazu, denn sie stellen keine Forderungen dar und sind nur bedingt den Manipulationen der Zentralbanken ausgesetzt.

Es ist auch seiner Expertise zu verdanken das wir auf der CB nie wirklich in das sonst allgegenwärtige Mantra Metalle vs. Aktien verfallen sind.
Da ich mir persönlich seit dem Brexit jedoch einen (abgesprochenden) Luxus gönne, nämlich persönlich nicht mehr in Aktien/Indizes investiert zu sein, sowohl long als auch short, werfe ich einen ziemlich emotionslosen Blick auf die beiden wichtigsten Indizes der Welt.

Aus einem anfänglichen Chart-Update des Nikkei (und YEN) entwickelte sich ein Grundsatzartikel zum YEN, der BoJ, dem SP500 und dem Beginn des "QE-unlimited".

[Nachtrag 07:00 MEZ]

Putsch in der Türkei (Zusatz von Alex Benesch – Update)

Fake, Atatürk's Armee oder orchestrierter Streich?

Die Meldungen überschlagen sich, kaum jemand weis wirklich irgendwas,
Meinungen gibt es im Dutzend billiger und die Propagandaabteilungen der
Super- und Großmächte laufen auf Hochtouren.

Wenn alles völlig verwirrend daher kommt, hilft wieder einmal ein nüchterner Blick auf die Charts.

Podcast 0226 – Who Shares

 

Lose Gedanken zum Wochenausklang
Der Globus und die Nachrichten drehen auf Hochtouren, wir lehnen uns zurück und reflektieren die Bühnenshow. Sollte jemand von den Entwicklungen überrannt oder gar überrascht worden sein, dann sieht er eindeutig zuviel Tagesschau.


Es scheint als feiern die Märkte alle Party und politisch zerreißt man sich natürlich weiterhin die ahnungslosen Mäuler über den Brexit, dessen Folgen und was noch so alles Unvorstellbares passieren könnte. Ach Erdogan - war das für dich auch unvorstellbar?

Gelassen bleibt hingegen der, der die politischen Landkarten nüchtern verfolgt und die Ziele und Absichten klar einzuordnen weiß. Dann und nur dann klappts auch mit dem Gewinn am Finanzmarkt.

Und Tschüss Erdogan

 

Und die nächste abenteuerliche Prognose wird Realität
Gestern zur Aufnahme ereilte uns schon die Meldung: Das Militär putscht Erdogan. Damit erfolgt, was wir im "Fahrplan aus dem Euro" schon seit Monate propagieren: Das Militär in der Türkei wird Erdogan stürzen.


Bis dato scheint der Putsch-Versuch leider missglückt. Doch wer so wie die Journaille des "Speichels" glaubt, Erdogan säße jetzt fester im Sattel als zuvor, der irrt. Erdogan zu beseitigen ist halt Agenda. Und es wird so lange nachgetreten, bis er stürzt. Dabei ist für jemanden der am Hochkommen und Fortbestand des Islamic State maßgeblich Mitverantwortung trägt, der politische Sturz noch eine sehr milde Strafe.

Weiterhin bleibt festzuhalten, das die jetzige paranoide Säuberungsaktion im Apparat Erdogan ja die Machtbasis beseitigt, auf die er vorher gebaut hatte. Ist diese weg, wer rückt dann nach?

Mit dieser Entwicklung gibt es auch kein Deuteln mehr an unserer Aussage:
Der EU-Türkei Deal, auf den Angela Merkel so gepocht hat, hatte nur das Ziel, Erdogan aus dem Weg zu räumen.

Und wenn Dr. Angela Merkel jetzt verlautbart, dass die Menschen in der Türkei auch das Recht haben, ihre Regierung zu wählen, so sind diese Worte keineswegs gegen die Putschisten gerichtet, sie zielen natürlich auf Erdogan und seine Absicht auf legalem Wege eine Präsidial-Dikatatur zu errichten. Aber welche Qualität soll man von einer indoktrinierten Lügen-Presse auch erwarten? Noch steht es jedem frei, eigene Überlegungen anzustellen und Quellen zu filtern.

 

 

 

Der USD – die Amplitude des Finanzsystems

 

... oder niemand weiss irgendetwas

Erst kurz zu Japan.
Am Sonntag wurde die alte Regierung in Japan im Amt bestätigt. Daraufhin hatte Abe gleich ein neues Konjunturprogramm angekündigt. Wie genau dies aussehen wird, müssen wir alle die Tage erst sehen.
Daher halte ich die aktuelle Euphorie an den Märkten auch für etwas übertrieben, gerade beim Nikkei.
Unabhängig davon kann dies durchaus genau der Event gewesen sein der beim USDJPY im ganz großen Bild bei der 100 (also der großen 50% seit Abenomics) quasi den Boden einzieht und wir ab jetzt mit einer dauerhaften Schwächung des YEN rechnen können.

Abe gewinnt die Wahl

 

Der Nikkei macht ein Hoppala.

Die Abwertung des YEN hält sich jedoch im Vergleich dazu sehr in Grenzen.
Japan's Regierung kündigt daraufhin ein gigantisches Konjunkturstimuli Programm an.
Wir würfen gespannt sein, welcher Art genau diese Ausprägung sein wird.

Sobald wir mehr dazu wissen, melden wir uns in gewohnter Weise.
Persönlich denke ich, das dieses Strohfeuer nicht allzulange anhalten wird und habe fest das GAP beim Nikkei von heute Nacht im Auge.

 

Geduld zahlt sich aus

 

Ein Update - ohne Bilder
Die letzte Woche war keine einfache. Die zu bestimmenden Faktoren waren klar. Ob die entscheidende Mehrheit diese auch anerkennt und damit die folgerichtigen Kurstafeln präsentiert werden, war hingegen nicht so klar. Am Ende obsiegte die Logik.


Britisches Pfund und der Euro sind nach wie vor entscheidene Devisen gerade jetzt nach erfolgreichem Brexit. Das Hinauszögern des Unausweichlichen bezogen auf die Kurse findet auch seine rein gesellschaftliche Parallele. Das Herr der Klagerweiber, welches demokratische Entscheidungen nur immer dann als legetim erachtet, wenn es ihrer eigenen unbedeutenden Weltsicht entspricht, ist dieser Tage immer noch sehr präsent. Umso angenehmer wenn auch hier die Logik greift, und diese Stimmen dann halt öffentlich abgewatscht werden. Aber das Charts das EKG des Globus sind, ist nun auch nicht neu.

Die Edelmetalle Gold und Silber verhielten sich exakt nach Ansage, lesen sie auch dazu gleich noch kommenden Hard Asset Makro.

Doch nun erst mal zu den amtierenden Währungen.

 

EURGBP – Update

 

Rollator auf Abwegen?
Kräftiges rumpeln im GBP, genau mit Beginn der heutigen Asien-Session. EURGBP dabei mit besonderer Aktivität.


Ein kurzer Blick auf die Karten, denn die Frage ist berechtigt: Ist das Trade-Setup hinüber oder einfach Nerven behalten?

Podcast 0225 – Silber Rally

Kaufst du noch oder Hortest du schon? [mit Christian Vartian]
Zum Start dieser Woche legte auch Silber los. Nicht allein, aber führend. Nicht das es uns stört. Aber warum eigentlich?


Zu verstehen, warum ausgerechnet jetzt Silber outperformt, ist wichtig, um diese Rally einzuordnen. Nur dann versteht man das beachtliche Potential, aber auch die Fallstricke die lauern.
Eine Identifikation und Spezifikation der Kategorie Geld, welches da das unschuldige Silber nach oben treibt.

Außerdem im Podcast: Europas heisser Herbst. Wenn im Sptember 2016 - ganz nach Verfassung und richterlichen Beschluss; Norbert Hofer auch ohne erneute Stichwahl österreichischer Bundespräsident sein wird und wir gleichzeitig in besagtem Monat die durch das Kanzleramt terminierten Verhandlungen über die Brexit-Handhabe durchführen, ja dann können wir auf einen heissen Herbst setzen.

Von der Geschwindigkeit und Art und Weise der Entwicklungen sind viele überrascht, nicht nur ein Nigel Farage. Aber sicherlich keine Hörer der Chartblubberei.

An der Börse wird nicht geklingelt

 

Na manchmal schon
Eigentlich muß man dazu gar nichts mehr sagen. Den mehr trommeln für eine politische Entwicklung und einen darauf gründenden Trade, der selbst vor 3 Wochen noch für viele reine Utopie gewesen ist, geht nicht.


Und an der Stelle hat man sich schon gefragt, woher kommt jetzt eigentlich die offizielle Verlautbarung, die den Kurs wieder auf die Kehrtwende schickt. Und an diesem Wochenende kam sie, von keinem geringeren als Dr. Wolfgang Schäuble selbst.

Jetzt mag man vom deutschen Finanzminister halten was man will. Aber ob man will oder nicht, er spielt halt doch im selben Team. Ist ähnlich wie bei einer Nationalmannschaft. Auch hier ist nicht jeder Stürmer 'everybodys Darling'.

Apropo Sturm - Die Gold-Silber Ratio hat den 200er im Wochenchart bereits im Sturmschritt durchschlagen.

So, kann ich jetzt eigentlich noch was schreiben, damit das olle Fußball-Thema endlich weiter nach unten rutscht? Bestimmt.