Deflation und Gold als Zahlungsmittel

 

Heftige Deflation bei gleichzeitiger Mangelteuerung

Wie schon in Osteuropa wird es nun auch im Konflikt im nahen Osten Routine, Energieinfrastruktur anzugreifen und dies mit dem Ziel, über ökonomische Zerstörung Kriegsziele zu erreichen.

US- Präsident Trump beobachtet den Aktienmarkt aufmerksam. Nur wenige Minuten nachdem der Aktienmarkt seinen Tiefststand erreicht hatte, verlängerte er die Frist für die Bombardierung der iranischen Energieinfrastruktur bis zum 6. April. Nach Börsenschluss erholte sich der Markt zunächst, doch dann folgte ein Rückschlag aus China.

 

Gezielte Energiezerstörung

 

Situation weiter brandgefährlich in jeder Hinsicht

Wie schon in Osteuropa wird es nun auch im Konflikt im nahen Osten Routine, Energieinfrastruktur anzugreifen und dies mit dem Ziel, über ökonomische Zerstörung Kriegsziele zu erreichen.

Exakt als der S&P 500 die kritische Marke von 6600 USD nach unten durchbrach, sagte Israels Ministerpräsident Netanyahu, dass Israel den USA helfen werde, die Straße von Hormus zu öffnen, und der Krieg werde „viel schneller enden, als die Leute denken.“

Ministerpräsident Netanyahu deckte auch Präsident Trump, indem er sagte, dass Israel allein gehandelt habe, als es Irans South Pars angriff. 

Den Spekulanten hat es gefallen, professionelle Investoren zogen aber beim Nachkauf nicht mit.

Auch wenn die Behauptung von Ministerpräsident Netanyahu, dass Iran keine ballistischen Raketen mehr herstellen kann, wahr ist, hatte Iran genügend vorhandene ballistische Raketen, die es weiterhin nutzen konnte, um zu feuern. 

Interrupt setzt sich fort

" ... die Straße von Hormus bleibe geschlossen."

Als der Iran seine Bedingungen für ein Kriegsende darlegte, schnellte der Ölpreis in die Höhe.

Warum sollte die Diskussion um Frieden den Ölpreis in die Höhe treiben?

Der Grund ist, dass der Iran Präsident Trump lediglich provozieren will. Es ist absolut ausgeschlossen, dass Präsident Trump auch nur eine der iranischen Bedingungen akzeptieren wird. Hier sind die drei Bedingungen des Irans aus einem Beitrag des iranischen Präsidenten:

  • „Anerkennung der legitimen Rechte des Irans“
  • „Zahlung von Reparationen“
  • „Feste internationale Garantien gegen zukünftige Aggressionen“

Der Iran eskalierte die Situation, indem er ein Schiff in irakischen Gewässern angriff. Der Iran behauptet, das Schiff gehöre den USA. Angriffe auf Schiffe stellen einen Strategiewechsel des Irans dar.

 

Interrupt deeper

 

Geldumlaufgeschwindigkeit sinkt

Der US- Produzentenpreisindex – der „Mangelindex“ PPI steht mit 0,5% vs. 0,3% Erwartung extrem hoch und seine Kernkomponente mit 0,8% noch höher. Der US- Arbeitsmarktbericht gilt aufgrund seiner Bedeutung als der wichtigste aller Berichte.

Und die Zahlen sind überraschend. Niemand hatte mit einem negativen Wert gerechnet. Hier die Details:

  • Die Zahl der Beschäftigten außerhalb der Landwirtschaft sank um 92.000 (Konsensprognose: 60.000).
  • Die Zahl der Beschäftigten im privaten Sektor außerhalb der Landwirtschaft sank um 86.000 (Konsensprognose: +78.000)
  • Die Arbeitslosenquote lag bei 4,4 % (Konsensprognose: 4,3 %).
  • Die durchschnittliche Wochenarbeitszeit betrug 34,3 Stunden (Konsensprognose: 34,3 Stunden).
  • Der durchschnittliche Stundenlohn lag bei 0,4 % (Konsensprognose: 0,3 %).

 

Vorsichtige Anleger sollten wachsam sein, da die Rezessionsangst wieder aufflammt. Betrachtet man die Situation umfassend und berücksichtigt die folgenden Daten, erscheint die Rezessionsangst berechtigt:

 

Interrupt- Das am Samstag offene Gold reagiert sofort

 

Diversifizierte Portfolios ein Muß!

Der US- Produzentenpreisindex – der „Mangelindex“ PPI kam mit 0,5% vs. 0,3% Erwartung extrem hoch herein und seine Kernkomponente mit 0,8% noch höher.

Das ist kein Anzeichen von Inflation, sondern von Mangel an Waren.

Und nun dies hier oben drauf:

 

Die Vereinigten Arabischen Emirate müssen ihre Flughäfen schließen wegen Kampfhandlungen im Iran Gebiet.

Darunter DBX. Das größte Luftfrachtcenter der Welt.

Was mit den Seestraßen geschehen wird, ist noch unklar.

Jedenfalls erhöht das insgesamt die Warenversorgung weltweit sicher nicht!

 

Im zweifel Gold kaufen

 

Das beste Asset in Stagflationen ist Gold

Mittlerweile zeigt das Protokoll der letzten Sitzung des Offenmarktausschusses der US- Zentralbank sogar einige Gouverneure, die sogar Zinsen erhöhen wollen.

Was sagt das US- Finanzministerium dazu?:

 

Die Kurse der US- Staatsanleihen vertragen eine Zinserhöhung ganz sicher nicht.

Was sagen die Daten?

  • Der PCE ist der bevorzugte Inflationsindikator der Fed. Die Inflation fiel höher aus als erwartet. Hier die Details:
  • Der Gesamt-PCE lag bei 0,4 % (Konsensprognose: 0,3 %).
  • Der Kern-PCE lag bei 0,4 % (Konsensprognose: 0,4 %).

 

Die US-Wirtschaft basiert zu 70 % auf Konsumausgaben. Daher achten umsichtige Anleger auf das persönliche Einkommen und die privaten Ausgaben. Die Daten zeigen, dass die Verbraucher weiterhin konsumieren und damit die Wirtschaft stützen. Hier die Details:

  • Die privaten Ausgaben lagen bei 0,4 % (Konsensprognose: 0,2 %).
  • Das persönliche Einkommen lag bei 0,3 % (Konsensprognose: 0,3 %).

 

Die BIP-Daten wirken auf den ersten Blick sehr schwach. Hier die Details:

  • Das BIP-Wachstum im vierten Quartal lag bei 1,4 % (Konsensprognose: 3,0 %).
  • Der Kettendeflator im vierten Quartal lag bei 3,6 % (Konsensprognose: 3,3 %).

 

Stagflation wäre das, wenn es denn Inflation gäbe.

Podcast 0567 – Venezuela, ohne Bomben …


... und Brasilien als strategischer Weckruf
(mit Volker Carus & Christian Vartian)

Warum „Regime Change“ nicht die Story ist, sondern das Danach – und weshalb Washington im eigenen Hinterhof seit Jahren zu spät dran ist.

„Aktueller könnte es kaum sein – am Vorabend einer möglichen US-Intervention im IRAN, jenem uralten ‚Land der Arier‘, dessen Name älter ist als jede moderne Ideologie.“  VC

 

In dieser Folge reden wir nicht über Empörung, sondern über Mechanik. Venezuela ist der Testfall: Nicht entscheidend ist, wie man ein Regime loswird – entscheidend ist, was danach entsteht. Genau daran sind viele Vorgänger-Operationen krachend gescheitert: reinrennen können sie alle, aufbauen fast keiner.

Der spannende Punkt diesmal: Es wirkt nicht wie ein klassischer Krieg – keine Bomben, kein „Irak-Rezept“. Eher wie eine elegante Kommando-/Deal-Logik. Und trotzdem bleibt das größte Rätsel unberührt: Wie ruiniert man eine Ölindustrie ohne Krieg? Pumpen sind keine Hightech. Rohöl bringt Dollar. Das kaputtzukriegen ist fast schon ein Kunststück – oder ein Hinweis darauf, dass dort mehr als nur Ideologie am Werk war.

Von dort drehen wir den Blick weiter: Wenn Moskau und Peking wirklich „ernsthaft“ drin gewesen wären, müsste das Land anders aussehen. Und dann landet die Diskussion zwangsläufig bei Brasilien: Ein industriell stärker werdender Titan im BRICS-Umfeld – im US-Hinterhof. Nicht als moralische Frage, sondern als strategischer Fehler der letzten Jahrzehnte. Die logischere Antwort wäre nicht Konfrontation, sondern kontinentale Kooperation: kurze Wege, kompatible Kultur, verlässliche Lieferketten – statt Fernabhängigkeit.

 

  • Hauptfrage: Nicht der Eingriff – das Danach (Stabilität, Aufbau, Investierbarkeit).
  • Venezuela wirkt „unkinetisch“: keine Bomben, eher Operation/Deal statt Invasion.
  • Kernrätsel: Ölindustrie-Kollaps ohne Krieg – wie geht das überhaupt?
  • These: Wäre Russland/China wirklich all-in gewesen, sähe die technische Handschrift anders aus.
  • Kontinent-Logik: „Amerika ist größer als die USA“ – Rohstoffe & kurze Wege sind real.
  • Brasilien: Eigenständige Industrieförderung macht es strategisch „zu groß“, um ignoriert zu werden.
  • Schlussgedanke: Kooperation im Hinterhof ist langfristig smarter als neue Fronten.

 

Verwirrdaten

 

Margin Call Kaskade

Vorsichtige Anleger sollten beachten, dass in den letzten acht Tagen 115 Aktien des S&P 500 um mehr als 7 % an einem Tag gefallen sind.

Erfahrungsgemäß leitet ein solches Ereignis häufig eine Korrektur ein. Wären die heutigen Verbraucherpreisdaten (VPI) höher ausgefallen, hätte eine Korrektur mit hoher Wahrscheinlichkeit begonnen.

Da die VPI-Daten nun aber moderater sind, gleichen sich positive und negative Einflüsse derzeit aus.

  • Der US- Gesamtverbraucherpreisindex (VPI) lag bei 0,2 % (Konsensprognose: 0,3 %).
  • Der Kernverbraucherpreisindex (VPI) lag bei 0,3 % (Konsensprognose: 0,3 %).

Damit sind die Verwirrdaten jetzt um den positiven teil ergänzt und damit vollständig, also verwirrend.

 

Davor waren die Verkäufe im NASDAQ 100

Deflationsangst eingetreten …

 

Trumps ... pure strategische Brillanz

Doppelt verschlossene Refinanzierungstüre:

Die BOJ hat ihren Leitzins von 0,5 % auf 0,75 % angehoben. Der Zinssatz liegt seit Januar 2025 bei 0,5 %. 0,75 % ist der höchste Zinssatz in Japan seit 1995.
BOJ-Gouverneur Ueda deutet an, dass weitere Zinserhöhungen bevorstehen könnten.

  • FOLGE: weitere Bubblefinanzierung mit JPY geht nicht
  • Die FED ließ den Leitzins unverändert. In der Pressekonferenz zeigte sich Fed-Chef Powell entschieden restriktiv.
  • FOLGE: Angst machen

Entgegen der vorherrschenden Meinung an der Wall Street räumte Powell allerdings ein, dass sich der Leitzins der Fed im oberen Bereich des neutralen Bereichs befinde.

ÜBERHÖHRT, WEIL EIGENTLICH DOWISCH!

 

Deflationsangst

 

Der YEN beschäftigt die Märkte

Die BOJ hat ihren Leitzins von 0,5 % auf 0,75 % angehoben. Der Zinssatz liegt seit Januar 2025 bei 0,5 %. 0,75 % ist der höchste Zinssatz in Japan seit 1995. BOJ-Gouverneur Ueda deutet an, dass weitere Zinserhöhungen bevorstehen könnten. Die Rendite zehnjähriger japanischer Staatsanleihen (JGB) steigt unvermindert weiter.

 

USD JPY in der Folge fast im freien Fall, was Sie hier sehen ist trotz einer Intervention der Japanischen Notenbank zur Beruhigung der Märkte, wie das ohne diese Intervention ausgesehen hätte, wollen wir uns lieber nicht vorstellen.

 

Podcast 0566 – Der große SILBER Podcast

 

Die „Seltene Erde“ des Westens
(
mit Volker Carus & Christian Vartian)

„Ich bin kein Silber-Fan, aber ein Silber-Experte.
Ich liebe es nicht heiß und innig, weil ich mich auskenne mit dem Zeug.“ 
— Christian Vartian

 

In dieser Folge beleuchten wir den Silbermarkt in einer speziellen Breite und Tiefe:
den aktuellen Silber-Hype, seine realen Auslöser, die Struktur der Märkte, die Logik der Akteure – und wir räumen mit einer Reihe populärer YouTube-Narrative auf, die mit der Realität wenig zu tun haben.


1. Aktuelle Ausgangslage

Die Edelmetall-Rally ist da – doch bei Silber ist entscheidend warum.

Was wir derzeit erleben, ist kein spekulatives Strohfeuer, sondern die Folge einer Rückkehr ernsthafter Investitionen in elektrische Energie- und Infrastrukturprojekte. Silber bleibt dabei, physikalisch wie ökonomisch, der beste natürliche elektrische Leiter der Welt.

Entgegen der weit verbreiteten Erzählung wurde die aktuelle Bewegung nicht primär durch den physischen Markt, sondern durch den Future-Markt ausgelöst.

Christian erklärt im Detail, wie diese Dynamik entstanden ist – und warum viele gängige Erklärungen zu kurz greifen und/oder schlichtweg falsch sind.

Ein zentraler Punkt ist dabei das Zusammenspiel der Handelsplätze London, New York und Shanghai sowie die oft missverstandene Tatsache, dass es keine „unendlichen“ Futures gibt.


2. Wie geht es weiter? – Der Ausblick

Sind Silberminen die neuen Gelddruckmaschinen? Nicht automatisch – aber ihre Rolle verändert sich.

Ein entscheidender Faktor: Der neue Nachfrager ist nicht preissensibel.

Silber ist kein klassisches einzelnes Schürfprodukt, sondern größtenteils Beiprodukt anderer Bergbauprozesse.

„Silber – das Energie-Metall.“ — Christian Vartian
„Silber ist kein A-Material.“ — Christian Vartian

Wir analysieren außerdem, warum die CME die Margins auf Silber erhöht hat und was das über die Marktstruktur aussagt.

„Je geringer das Volumen am Future-Markt wird, desto stärker sinkt auch die Marginalität.“ — Christian Vartian


3. Die Logik der Portfolio-Manager

Professionelle Marktteilnehmer denken nicht primär in Dollarpreisen, sondern in Relationen – insbesondere in der Gold-Silber-Ratio.

  • 1:50 als aktueller Normalzustand?
  • 1:30 als realistisches Szenario?
  • 1:15 als Illusion?
  • Verändert sich die Rolle der Minen?
  • Beginnen Nationalbanken, strategische Silberreserven aufzubauen?

Christian und Volker gehen hier bewusst in medias res und beleuchten eine Perspektive, die sonst kaum thematisiert wird.

Klar ist: 
Silber ist kein monetäres Metall mehr – und Silber ist nicht Gold, schon allein aufgrund von Logistik, Lagerung und industrieller Nutzung.


4. China – der Flaschenhals und westliche Energie-Manager

Die Raffinerie-Industrie im Westen ist schnell ausbaubar und stellt langfristig kein strukturelles Problem dar.

Ganz anders sieht es bei der Qualität des Energie-Managements aus.

Wir sprechen offen über die kolossale Inkompetenz westlicher Energie- und Tech-Manager – ein Symptom einer dekadenten Systemlogik, die reale Material- und Lieferkettenrisiken jahrelang ignoriert hat.

China wird dabei weniger als Gegner, sondern als strategischer Engpass analysiert.


5. Silber vs. andere Metalle

Zum Abschluss ordnen wir die aktuelle und potentielle Silber-Performance im Kontext anderer Industriemetalle ein:

  • Nickel und seine strukturellen Besonderheiten
  • Die Denkweise echter Metall-Portfolio-Manager
  • Silber im Vergleich zu Platin

Keine Mythen, keine Ideologie – sondern Material, Märkte und Mechanik.


Ein Podcast für alle, die den Silbermarkt nicht romantisieren, sondern verstehen wollen.

Regulierungen

 

Willkommen in der Kommandowirtschaft

Halbleiteraktien erreichten nach der Veröffentlichung der Quartalszahlen von Taiwan Semiconductor Manufacturing Company (TSM) ein neues Allzeithoch. Trotz starker Nachfrage verliert der Halbleitersektor an interner Dynamik. Während der jüngsten Rallye war das Handelsvolumen nicht besonders hoch.

US-Präsident Trump plant, PJM, den größten Netzbetreiber des Landes, mit einer Notversteigerung für Strom zu beauftragen. Diese soll große Technologie- und Rechenzentrumsunternehmen dazu zwingen, neue Kraftwerke zu finanzieren. Die Technologieunternehmen würden um 15-Jahres-Verträge im Wert von Milliarden Dollar bieten.

Ziel ist es, die Stromerzeugung und den Netzanschluss zu beschleunigen, die Auktionspreise zu deckeln und die durch die KI-Nachfrage bedingten Strompreiserhöhungen für Verbraucher zu begrenzen.

Silber ist, angetrieben von einem Short Squeeze, parabolisch gestiegen. Privatanleger, die auf Momentum-Käufe setzen, haben keinen Zugang zu Algorithmen, die Short Squeezes präzise analysieren können.

 

Immoboost

 

Mit Kommandowirtschaft kriegt man es hin!

Allen Lesern wünsche ich herzlich Frohes neues Jahr!

Die BOJ hat ihren Leitzins von 0,5 % auf 0,75 % angehoben. Der Zinssatz liegt seit Januar 2025 bei 0,5 %. 0,75 % ist der höchste Zinssatz in Japan seit 1995. BOJ-Gouverneur Ueda deutet an, dass weitere Zinserhöhungen bevorstehen könnten. Die Rendite zehnjähriger japanischer Staatsanleihen (JGB) ist auf über 2 % gestiegen.

Deflatorisch: ja.

Aber der US- Regierung fällt ein Trick ein:

Präsident Trump hat Fannie Mae (FNMA) und Freddie Mac (FMCC) angewiesen, Hypothekenanleihen im Wert von 200 Milliarden US-Dollar zu erwerben. Mit dieser Maßnahme will er den Hauskauf ankurbeln.

Dies wird den Zinssatz für 30-jährige Hypotheken um etwa 0,25 Prozentpunkte senken, gleichzeitig aber die Rendite langfristiger Staatsanleihen leicht erhöhen. Dies wirkt sich positiv auf Hausbauunternehmen aus und:

Es druckt Geld und wirkt damit inflatorisch.

 

Treibstoffmangel

 

Allen Lesern wünsche ich herzlich Frohes neues Jahr!

Die BOJ hat ihren Leitzins von 0,5 % auf 0,75 % angehoben. Der Zinssatz liegt seit Januar 2025 bei 0,5 %. 0,75 % ist der höchste Zinssatz in Japan seit 1995. BOJ-Gouverneur Ueda deutet an, dass weitere Zinserhöhungen bevorstehen könnten. Die Rendite zehnjähriger japanischer Staatsanleihen (JGB) ist auf über 2 % gestiegen.

Die langsam dadurch stockende Alimentation des Treibstoffes für die Börsen zeigt erste Wirkung und zwar dort, wo es wehtut, bei Staatsanleihen:

 

FROHES? NEUES JAHR

 
Den Märkten gehen die ¥ aus ... 
 

Allen Lesern wünsche ich herzliches Frohes neues Jahr!

Die BOJ hat ihren Leitzins von 0,5 % auf 0,75 % angehoben. Der Zinssatz liegt seit Januar 2025 bei 0,5 %. 0,75 % ist der höchste Zinssatz in Japan seit 1995.

BOJ-Gouverneur Ueda deutet an, dass weitere Zinserhöhungen bevorstehen könnten. Die Rendite zehnjähriger japanischer Staatsanleihen (JGB) ist auf über 2 % gestiegen. Nach Jahren der Deflation hat sich die Inflation in Japan nun bei rund 3 % eingependelt. Die Deflation hielt die Zinsen lange Zeit nahe null.

Die Zinssätze in Japan sind für Carry-Trades von Bedeutung. In den letzten Jahren haben Fonds in Japan Kredite aufgenommen und in den US-amerikanischen KI-Handel investiert. Diese Fonds sind hoch verschuldet.

Präsident Trump erhöht den Druck auf Venezuela durch die Beschlagnahmung weiterer Öltanker.