Zivilisation beruht nicht auf Moral, Idealen oder Gesetzen,
sondern auf einer einzigen, ausnahmslosen Unterlassungsregel:
„Was du nicht willst, dass man dir tut, das füg auch keinem anderen zu.“
Diese Regel ist:
- älter als Religion
- älter als Staat
- älter als Philosophie
Sie ist kein Werturteil, sondern eine Systembedingung.
Die Serie zeigt historisch, logisch und ohne Moralismus,
warum jede stabile Gesellschaft – unabhängig von Zeit, Ort und Kultur – auf genau diesen Kern zurückgeführt werden kann
und warum Gesellschaften nicht am Regelbruch, sondern an der Rechtfertigung des Regelbruchs zerfallen.
Ziel der Serie
- Rekonstruktion des zivilisatorischen Minimalfundaments
- Historische Einordnung von der Stammesgesellschaft bis zur Moderne
- Klare Trennung zwischen Gesetz, Ausgestaltung und Kommentar
- Analyse moderner Fehlentwicklungen ohne politische Agenda
- Anwendbarkeit auf Gesellschaft, Macht, Beziehungen und Staat
Zielgruppe
- Leser mit Interesse an Geschichte, Philosophie, Gesellschaftsanalyse
- Menschen, die moralische Debatten als unbefriedigend empfinden
- Leser, die Struktur statt Meinung suchen
Ton & Stil
- nüchtern
- präzise
- nicht belehrend
- nicht versöhnlich
- keine Psychologisierung
- keine politische Positionierung
These vor Gefühl. Struktur vor Haltung. Logik vor Moral.
Serienstruktur (8 Artikel)
1. Warum Gesellschaften nicht an Regelbruch, sondern an Rechtfertigung zerfallen
2. Warum Stammesgesellschaften ohne Moral auskommen mussten
3. Ma’at, Maß und Sanktion – wie Hochkulturen Nicht-Schädigung kodierten
4. Warum alle großen Zivilisationen denselben Satz formulieren
5. Warum nicht der Regelbruch, sondern seine Rechtfertigung tödlich ist
6. Wie Moral die Grenze ersetzt – und Ordnung zerstört
7. Beziehung, Macht, Staat – warum alles an Nicht-Schädigung hängt
8. Wenn Ausnahme und Gesetz ununterscheidbar werden