Podcast 0115 – Der 9. November


Auf zur letzten Sendung??

Das Ende der Welt muß gekommen sein, denn wir sind jetzt auch bei Aktien bullisch - zumindest mental. Bei Edelmetallen sind wir prinzipiell eher auf der Long-Seite zu finden, mittlerweile ist aber auch hier der Investitionsstatus nicht nur mental sondern auch wieder real long. Hat Fürst Walter und seine Quellen doch recht mit den dunklen Vorahnungen für dieses historische Datum?

In diesem Grundsatzpodcast geht es um das nun ganz real und fundamental geöffnete inflatorische Zeitfenster. Warum der Februar 2015 die Feder durch die Mütze treiben kann und damit auch das Gold und seine Cousinen durch die Decke.

Wir sprechen über aktive auch den Zentralbanken zuarbeitende "Hintergrund-Gehirne" und welchen inflatorischen Ausblick sie für die nächsten Monate haben.
Es geht um eine Analyse von Hannes Zipfel und den globalen Schuldenschnitt und die mögliche Alternative dazu. Wir sprechen über den Euro, Mario Draghi und die Absurdität in die er diese Währung geführt hat.
In dem Zuge kommen wir auch am Schweizer Franken nicht vorbei. Weiterhin geht es um journalistische Quellen und Quellen-Arbeit und damit auch um eine Würdigung von Walter Eichelburg.

Die folgenden 50 Minuten können als Wegweiser und Richtschnurr für die nächsten 3 bis 4 Monate verstanden werden.

Der fachliche Fehler des Mario Draghi


Über Asset Backed Securities und Zins

Frage Nr.1: Was tun wenn der Chart ja, aber der Verstand nein sagt?
Frage Nr.2: Was treibt einen dazu, stets die große Party anzukündigen und gleichzeitig mit der Abrissbirne den Veranstaltungssaal niederzuwalzen?

Der smarte romanische Zentralbanker hält heute wieder Hof und in Anbetracht dessen, dass es am vollmundigen ABS Programm irgendwie immer noch zu mangeln scheint und Covered Bonds zumindest wahrnehmbar immer noch nicht zum letzten Schrei an der Ladentheke geworden sind, wird es mal Zeit eine Feststellung vorzunehmen. Es soll sich bitte auch keiner Wundern, falls der Euro mit einmal wieder Flügel bekommt.

Podcast 0114 – Der YEN und andere Marktgelder


Handelswährung vs. Reservewährung?

Das wir schon fast am Idealzustand in Sachen Geldsystem angekommen sind, beschreiben wir im Detail und anhand von praktischen Beispielen.
Wir sprechen in diesem Grundsatz-Podcast über Marktgeld, den Goldstandard, den Yen, USD, Gold, Kreditgeld von
UR bis LONDON.

Monetarismus live – Das Monster bubbelt bei jedem Schritt

 

Das BOJ Statement ist draußen - und nun?

Ein Mehr an ca. 7.5 Mrd US$ pro Monat presst die BOJ von nun an in den Markt. Tendenz natürlich fallend, denn mit jedem eingebuchten Yen verschlechtert sich der Wechselkurs. 10 Billionen Yen sind beim aktuellen Wechselkurs (USDJPY 112.30) ca. 89 Mrd US$. Springt der Wechselkurs weiter auf 120.00 sind es nur noch 83 Mrd.

Doch das ist nicht der gravierende Punkt. Das BOJ Statement offenbart glashart, was der Monetarismus kann: Bubblen, Bubbeln und nochmals Bubbeln. Der vorhandenen Geld-Angebotsseite steht dieser Theorie kein Steuerungsmodul für die Geld-Nachfrageseite gegenüber und das ist die nicht zu brechende Krux. Die heutigen Kursentwicklungen sprechen hierfür ganze Bände. Darüber kann man schimpfen, oder man weiß um diese Umstände und macht sie sich zu nutze.

Blick auf den Australischen Dollar, den Euro, den Dax und ein paar YEN Pairs.

Die BoJ, der Thomas …

 

... und umher fliegende Barren

Man mußte sich ducken um nicht von umher fliegenden Barren erschlagen zu werden.
Die Korrelation: schwacher Yen, schwaches Gold (alles andere natürlich im Schlepptau) ging einmal mehr auf.
Gehen wir kurz ins Detail.

Die BOJ tut was – Aber was ??

Die BOJ bekundet ihre Absicht etwas zu tun.

Früh Morgens noch nicht mal halb 10 in Deutschland und der USDJPY schaut auf die 111. Die BOJ hat ihr Statement veröffentlicht und den dazugehörigen Begleittext.
Von 70 auf 80 Billionen Yen jährlich schraubt die BOJ ihr QE weiter rauf. Ist das jetzt viel oder ist das jetzt wenig? Gibt die BOJ richtig Gas, Kuroda was ist nun?

RBA Stevens bleibt die „Schweinerei“ nicht erspart


Was nicht so alles im Chart steht...

Was für den einen nur ein Granulat aus dem Kaffeesatz darstellt, ist für den anderen handfeste Arbeitsgrundlage. Und während der eine so langsam beginnt zu erkennen, daß es mitunter schwierig ist auf Zertifikatsbasis professionell am Finanzmarkt zu agieren, schaut der andere auf sein CFD geführtes Referenzkonto und arrangiert die Handelsstrategien der kommenden Monate. Bei dem einen dauerts halt etwas länger, Lernkurven sind individuell.

Zum Thema: Der Chart sagt etwas, und das ganz speziell zum Australischen Dollar. Und wenn man sogar noch etwas weiter schaut, dann kommt ein QE4 der FED, wenn es denn kommen soll, etwa Mitte Februar Anfang März 2015.

Kuroda (黒田)

 

Abe & Kuroda befragen den Schrein

Müde bin ich, geh zur Ruh, schließe beide Äuglein zu.
Genau nach diesem Motto agiert der Markt derzeit, wenn man überhaupt von agieren reden kann.
Was passiert, wenn das Dream-Team zur Rettung der Welt sich am 31. Oktober entschließt doch erstmal den Schrein zu befragen und nicht das Gaspedal des schnittigen Aston Martin zu bedienen.

Dieser Frage will ich nachgehen und lege den Gedanken einige Chartbilder bei, welche die Schrein-Theorie durchaus stützen könnten.

Wheeler@work

 

Der Kiwi in Bildern

Der Kiwi soll runter. Wheeler's Aussage hierzu war eindeutig und wie bereits von mir dargelegt, lies Wheeler seinen Worten auch reale Taten folgen. Das dahinter ein größerer Plan steht hatten wir bereits angedeutet. Mittlerweile ist es Gewissheit.

TV Tipp – Mexiko die Macht der Kartelle

Drogen, Banken, Rohstoffe - eine Arte Doku

Vor genau einem halben Jahr am 23. April 2014 haben wir im Podcast Blut & Silber über Mexiko, die dort herrschenden Kartelle und den Silber-Komplex gesprochen.
Damals für einige unvorstellbar, ja quasi unerhört, wie wir das edle und unschuldige Silber auch nur in die Nähe von Blut, Gewalt und der mexikanischen Mafia rücken konnten.

In dieser Woche sendete Arte die aus Frankreich stammende Doku aus dem Jahr 2014: "Mexiko - die Macht der Kartelle"

In dem Film geht es zwar nicht explizit um Silber, aber die Verstrickungen des Kartells in den mexikanischen Staat,
in die mexikanische Wirtschaft und Rohstoffindustrie sowie in die beteiligte Bankenlandschaft sind zu evident, als sie nicht zu thematisieren

Und wenn es das Kartell versteht, sich diversen mexikanischen Industriezweigen inklusive der staatlichen Erdölförderung anzunehmen,
so ist es schon pathologische Realitätsverweigerung, unseren Stoff dem Silber in der Beziehung a priori von jeder Schuld zu befreien.

Mexiko - Die Macht der Kartelle [via Arte]
Mexiko - Die Macht der Kartelle [via Youtube] 

 

Anmerkung:
Gerade wenn Personen, die das Herz, die Gesinnung und den Kopf am rechten Platz haben, ausgerechnet bei dem Thema die Augen verschließen, wollen oder müssen. Dann brauchen wir uns auch nicht beschweren, daß wir solche Dokumentationen und Berichte dann stets mit den Untertönen der Salonsozialisten verabreicht bekommen. Und hier liegt die eigentliche Gefahr: Über wahrhafte Offenbarungen die neue Lüge in die Massen zu impfen. 

Podcast 0113 – Die SNB im Fokus

Der Jordan und sein Franken

Seit einigen Wochen wird ruhig und sachlich die Deflations-Sau durch das Dorf der Finanzmärkte getrieben. Bei dem angelegten Tempo ist die nächste Weggabellung in spätestens 2 Wochen erreicht.
Der US Dollar steigt, das Öl fällt, alles wie gehabt und ohne Überraschung. Einzig in der kleinen Alpenrepublik vollziehen sich Eigenarten, die nicht so ganz in die herkömmlichen Erklärungsmodelle passen.
Und damit meinen wir nicht die Schweizer Goldinitiative, obwohl wir zu der auch ein Wort verlieren. Das Treiben um den CHF hat es uns besonders angetan.

Außerdem im Podcast: Der öffentliche Rundfunk, der Beitragsservice und Behörden die keine sind, zumindest nicht so richtig. Jens Weidmann und die Zukunft eines stabilen Euros. Die europäische Bankenaufsicht und ein Blick auf Gold, Silber und die Indizes.