Tighteningfehler statt Zinserhöhung

 

KAPITALMARKTZINSNIVEAU vs. GELDMARKTZINSNIVEAU

Bullisch für Aktien, denn Unternehmen können durch Management etwas tun, was alle anderen Assetklassen (Anleihen, Rohstoffe, Immobilien, Cryptos….) nicht können.

Investieren billiger als in den USA, Konsumieren teurer als in den USA, wie klingt das?
Nach funktionierender Wirtschaftspolitik.

Verkaufen kann man sowieso nichts, denn das bedeutet, in die Krise zu wechseln (EUR, US- Schulden).
Verkaufen vedeutet: Die Buchforderung Geld zu kaufen.

 

Kriegsmangelwirtschaft

 

Kriegsfolgen kann man nicht schnell „wegverhandeln“

Die erschütternden, unmenschlichen und zielsinnlosen Kriegsereignisse mit Folgeereignissen, welche die Welt heimsuchen, haben in der abgelaufenen Woche den Schaden an Humanität und auch Wirtschaft weiter unerträglich gesteigert.

Jede Art von professioneller Methode wenn traderisch wurde gleich in der Nacht zum Montag zunichte gemacht, weil sogar Devisenmärkte mit Kurslöchern eröffneten und in der Folge die Kurslöcher bei Assetmärkten erst verursachten:

 

Hard Asset Makro + Premium Portfolio-Report

 

SPX/Gold Ratio Korrektur

Das Detail schärft oft den Blick für's große Ganze und häufig passieren genau dort die entscheidenden Dinge, wo fast niemand hinschaut.

So hat heute, während der Powell Pressekonferenz, wo wohl keiner der fragenden Journalisten auf den Chart der 10y Treasury geschaut - aber dazu in Kürze im Podcast mehr.

Ebenso wie nur wenige eine notwendige Korrektur der SPX/Gold Ratio im Blick hatten, wenn es darum ging die wirklich relevante Ausbruchsmarke zu re-testen.
Hier als kurzer Chartausdruck, aus einem längeren Informationsvideo.

Phasenverschiebung (Defla MAXX)

 

Die Rückkehr des Rechenschiebers

oder nur Deflation und Enttäuschung von Station zu Station?

  • Haben Sie schon Ihr Smartphone weggeworfen?
  • Computer ökologisch entsorgt?
  • Sie können keinen QR- Code mit der Hand malen?


    Dann sind Sie aber nicht im Trend!

    Die exakt von uns spezifiziert kategorisierte Fehlpolitik der US- Zentralbank führt exakt, wozu sie führen muß: Zum Ruinieren der Wirtschaft.

    Zuerst sehen wir uns aber verschiedene Aktienindexcharts an:

Öffentlich bloßgestellter Irrtum

 

Volltreffer der Verschlimmerung

Das sind die US- Staatsanleihen, mit neuem Kopfsprung (nach unten)

 

INFLA (Hereinfluß von……oder Geld) irgendwie nicht zu erkennen.

Umgekehrt würden diese, immerhin ja positiv rentierenden Staatsanleihen ja auch ohne INFLAtion steigen, wenn die Währung weil gut gemanagt, härter würde.

Zuletzt vernahm man ja deutlich „konservativere“ „falkischere“ Töne seitens der US- Zentralbank, weil man „Inflation“ bekämpfen will.

Nur interessiert das keinen, dass etwas statisch solider werden soll, die Party wird dadurch versaut, das Partyticket USD damit abverkauft.

 

Will Teuerung bekämpfen, die keine Inflation ist > Härtere Währungspolitik > weniger Party > keine Gäste > Währung will keiner > Währung sinkt > Importpreise steigen noch weiter!

Volltreffer der Verschlimmerung.

 

Die „größte Katastrophe des 20. Jahrhunderts“

 

Sei der Untergang der Sowjetunion

 

Der russische Gesetzgeber will den Untergang der Sowjetunion vor drei Jahrzehnten zur „größten geopolitischen Katastrophe des 20. Jahrhunderts“ erklären. Der Vorschlag, der am Montag von der rechtsnationalistischen Liberaldemokratischen Partei (LDPR) der Staatsduma, dem russischen Unterhaus, vorgelegt wurde, greift die berühmte Bemerkung von Präsident Wladimir Putin über den Zusammenbruch der Sowjetunion aus dem Jahr 2005 auf.

Vor dem Hintergrund des aktuellen Entwicklung am russischen-europäischen Gas-Markt und den Truppenkonzentrationen an der russisch-ukrainischen Grenze, bekommen folgende historische Informationen eine ganz neue Dimension.

Alles falsch, wissentlich …

 

und gleich 4 Mal Unsinn

 

UNSINN NR. 1

Man muss der US- Zentralbank zu Gute halten, dass ihr Mandat aus „maximaler Beschäftigung“ und „Preisstabilität“ besteht und dass Teuerung jedenfalls keine Preisstabilität ist.

Inflation ist aber auch nicht Teuerung und was diese Woche geschah an Zentralbankentscheidung spottet angesichts der Daten und der Pressekonferenz danach nun wirklich jeder Beschreibung.

Retail Sales 0,3%

Year- over – year PPI (Produktionspreisindex) mit 9,6% (Jahresbasis) sind eine enorme Mangelteuerung.
Year- over – year CPI (Konsumentenpreisindex) mit 6,8% (Jahresbasis).

Eine insgesamt glasklare Datenbasis.

Der Vorsitzende der US- Zentralbank sagt selbst: Das Problem ist die Warenknappheit.

 

Wenn die Geldumlaufgeschwindigkeit Null ist

 

Frei verfügbare Gütermenge sinkt stärker als Geldmenge

Die gemessene Teuerung erreicht lt. neuesten US- Daten nun 6,8%, mithin ein Wert, der nur knapp unter der Inflationsrate von 1982 liegt.

Die Inflationsrate von 1982 war allerdings eine Inflationsrate, wie die ungefähr der derzeitigen Teuerung entsprechende Inflationsrate von Ende 2007 eine Kombination aus Teuerungsrate und Inflationsrate war.

Die Gemeinsamkeit bleibt: Inflation und Teuerung sind beide das Ergebnis der Veränderung der Ratio: Verfügbare effektive freie Geldmenge / Verfügbare Waren- und Leistungsmenge

Der Unterschied bleibt auch: Bei der Inflation liegt die Veränderung an einer Explosion der verfügbaren freien Geldmenge und bei der Teuerung liegt die Veränderung an einem Absinken der verfügbaren Waren- und Leistungsmenge. Der Unterschied liegt daher im Bewegungsimpuls, der die Veränderung hervorruft.

Was sagt der relevante Chart dazu?:

Cross – Flows

 

Die Sonderwoche

Bedingt durch den US- Veterans Day plus Fenstertag hatten wir auf den Märkten keine feststellbare Veränderung der Grundliquidität in dieser Woche.

Eine solche – in modernen Märkten des 21. Jahrhunderts – seltene Sondersituation bringt uns daher zurück in eine Normalsituation des 20. Jahrhunderts: Kreuzflüsse bestimmen das Geschehen, ältere und weit verbreitete Theorien gelten mal wieder – eher ausnahmsweise.

 

Die Wahrheit erhärtet sich

 

Fantastereien

US Personal Income geht massiv zurück, -1,0% vs. -0,2% Erwartung.
Personal Spending mit 0,6% vs. 0,4% Erwartung.

PCE Prices mit 0,3% vs. 0,3% Erwartung, die Inflationsschreier mit “8 und mehr Prozent Inflation” werden entlarvt. Inklusive Mangelteuerung, die nicht dazugehört, derzeit 3,6% auf Jahresbasis. 3. Quartal US BIP (Bruttoinlandsprodukt) sinkt drastisch von 6,7% auf 2,0% und untertrifft die Erwartung von 2,4%.

Infrastrukturpakete hüben wie drüben: Fantasterei!

 

Gefährliches Spiel IV

 

Erzeugerteuerung

Es soll heute aber um Gold gehen!

  • US- PPI (Produktionspreisindex) mit 0,5% vs. 0,6% Erwartung zeigt weiter Teuerung an. Zu wenig Produktion.
  • Kern- US- PPI (Produktionspreisindex) mit 0,2% vs. 0,5% Erwartung zeigt weiter Teuerung an. Zu wenig Produktion.
  • Dagegen flaut der Verbraucherpreisindex ab weiter mit negativem Abstand. US- CPI came at 0,4% vs. 0,3% consensus.
  • Non-farm Payrolls bei 194k vs. 450k Erwartung.
  • CPI minus PPI = -0,1% also eine negative Differenz und diese geht zu Lasten der Unternehmen der klassischen Realwirtschaft.

 

Die Schäden an dieser bestehen nicht nur aus dieser negativen Differenz, auch der chronische Materialmangel usw. hemmen die Produktion.

 

Gefährliches Spiel III

 

Die Opferserie

EZB: mit unveränderter Obergrenze angekaufte Staatsanleihen in der Geschwindigkeit des Ankaufes reduziert è Deflationäres SetUp und die vermeintlich dadurch solider gemachte Währung wird dadurch immer wertloser

VOLL DANEBEN!

 

Konservativere Geldpolitik, gedacht für Inflation aber FALSCH eingesetzt in einer deflationären Teuerung, das ist der Lohn.

Die US- Zentralbank diskutiert Zinserhöhungen und mitten in der deflatorischen Teuerung durch Gütermangel ein Zurückfahren des Geldersatzes, damit die Währung „stabiler“ wird.

Die Staatsanleihenkurse, falls das weiterginge ist es komplett aus mit jeglicher Art von Stabilität:

 

Gefährliches Spiel II

 

Evergrande war nur der erste Dominostein

Eine Entscheidung der Europäischen Zentralbank, die mit unveränderter Obergrenze anzukaufenden Staatsanleihen in der Geschwindigkeit des Ankaufes zu reduzieren, hat auf den Märkten zu einem vollständigen, deflatorischen SetUp geführt. Die EZB hat nun frisch von der Vorsitzenden Lagarde die Preissteigerungsfolgen als möglicherweise mit den Pandemiefolgen vergleichbar bezeichnet. Es ist wohl „genau so schlimm“ gemeint.

 

Megakonzerne bestimmen den Takt

 

... in den Händen alter, weißer, angloamerikanischer Männer

„Es herrscht Klassenkrieg, richtig, aber es ist meine Klasse, die Klasse der Reichen, die Krieg führt, und wir gewinnen“.  -  ”There’s class warfare, all right, but it’s my class, the rich class, that’s making war, and we’re winning.” (Warren Buffett)

 

Bill Gates‘ neues Buch „Wie wir die Klimakatastrophe verhindern: Welche Lösungen es gibt und welche Fortschritte nötig sind“ ist nominiert für den Deutschen Wirtschaftsbuchpreis 2021 und führt mehrere Bestsellerlisten an. Das hat nicht nur damit zu tun, dass er mit seinem Geld reichlich Medien subventioniert, die ihn abfeiern. Es liegt auch nicht daran, dass er ein gewöhnliches radikales Aktivisten-Buch geschrieben hätte wie z.B. Michael E. Mann.

Der Grund für die Aufmerksamkeit ist viel eher, dass er und seine Business-Freunde wie Warren Buffett eine Zielsetzung haben, die überraschend klingt:

Gefährliches Spiel

 

Pump it Up, is there a petrol shortage?

Eine Entscheidung der Europäischen Zentralbank, die mit unveränderter Obergrenze anzukaufenden Staatsanleihen in der Geschwindigkeit des Ankaufes zu reduzieren, hat auf den Märkten zu einem vollständigen, deflatorischen SetUp geführt.

Die US- Zentralbank hat in dieser Woche angekündigt, ebenfalls ein „Tapering“ zu planen, noch allerdings keines durchgeführt. Zu Zinserhöhungen ist der Offenmarktausschuß uneinig.

Die EZB hat nun frisch von der Vorsitzenden Lagarde die Preissteigerungsfolgen als möglicherweise mit den Pandemiefolgen vergleichbar bezeichnet. Es ist wohl „genau so schlimm“ gemeint.

Ob das nun bei Warenmangel zu einer weiteren Verstraffung der Geldpolitik der EZB führen soll – ob es so gemeint ist – wissen wir nicht, aber es klingt so. Weniger Geldmenge reduziert aber keinen Warenmangel.

Krasses Beispiel aus dem Vereinigten Königreich