Beiträge von Christian Vartian

Erneute Deflationsbestätigung

 

Maßnahmen bei weitem nicht ausreichend

Der US- Core PPI (Kern- Produktionskostenpreisindex) kam soeben mit minus 0,3% versus plus 0,1% Erwartung herein.

Wieder eine offizielle Bestätigung der Deflation.

Eigentlich müßte man ja keine Zahlen wälzen, aber ...

 

DAX – hohes Risiko, hohe Chance

 

Deflation im EUROraum endlich gemildert

Die nunmehr vermindert fortgesetzten Stilllegungen und Grenzsperren mit destruktiver Auswirkung vertiefen nunmehr vermindert aber weiter ihre realwirtschaftliche Schadensstiftung.

Die EZB hat anläßlich ihres Meetings vom Donnerstag weiter additive 600 Milliarden EUR an Assetankäufen (Geldemission) beschlossen.

Das führt natürlich NICHT zu einem Absinken der Währung wegen Verdünnung, wie überwiegenenortes statisch Denkgefangene seit Jahrzehnten verkünden, sondern …

 

Die Pleiten kommen

 

und man wehrt sich gegen den "Mercron- Plan“

Die fortgesetzten Stilllegungen und Grenzsperren mit bedeutender Auswirkung vertiefen ihre realwirtschaftliche Schadensstiftung.

DEFLATION nach wie vor, am Anfang der Berichtswoche leicht entschärft, zuletzt wieder stärker.

Die – gar nicht so kleine – Leihwagenfirma Hertz ist Pleite. Nebenbei ist das ein Abnehmer weniger für die Automobilindustrie.

Weitere werden folgen, „gerettet“ werden offenbar nicht alle.

Amtlich bestätigt

 

Nicht Ahnen, Hoffen und Glauben
(Was U-Bahn fahren mit investieren zu tun hat.)

Die fortgesetzten Stilllegungen und Grenzsperren mit bedeutender Auswirkung vertiefen ihre realwirtschaftliche Schadensstiftung.

Unsere Liquiditätsanalyse ist nun amtlich bestätigt: SCHWERE DEFLATION.

  • US- April CPI (Konsumentenpreisindex) kam mit -0,8% vs. -0,8% Erwartung herein.
  • US- April Kern- CPI (Konsumentenpreisindex) kam mit -0,4% vs. -0,2% Erwartung herein.
  • US- April PPI (Produzentenpreisindex) kam mit -1,3% vs. -0,5% Erwartung herein.
  • US- Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung kamen mit 2,981 Millionen vs. 2,5 Millionen Erwartung herein.
  • US- Einzelhandelsumsätze kamen mit -17,2% vs. 8,2% Erwartung herein.

In anderen Industriestaaten ist das nicht anders, z.B. Volkswagen mußte die wieder aufgesperrte Produktion wieder drosseln- mangels Nachfrage.

Und wo stehen die Aktienindizes, welche massiv wertadjustiert sind?

Deutschland long

 

Wird die Fertigungstiefe drastisch erhöht?

Die fortgesetzten Stilllegungen und Grenzsperren mit bedeutender Auswirkung bisher werden ab kommender Woche weiter an Wirkung gewinnen, diesmal an regionalwirtschaftlicher.

Wir sahen ein Beispiel für die Produktionsforcierungsfähigkeit der westlichen Industriestaaten in der abgelaufenen Woche:

Der US- Präsident hatte ja kriegswirtschaftlich befohlen, in Massen Beatmungsgeräte herzustellen. Dies erfolgt nun offenbar. Jetzt hat er anderen Ländern die Lieferung solcher, durch Produktionsforcierung vom krassen Mangel in den Überschuß gewandelter Produkte angeboten.

Dies zeigt etwas exemplarisch auf, was schon seit den Zolldiskussionen 2018ff. auf der „Werkzeugtagesordnung“ steht, nämlich:

So reicht das nie!

 

Drucken, nicht Kredite vergeben!

Die nun fortgesetzten Stilllegungen und Grenzsperren werden zwar mit Hilfsprogrammen beantwortet, nur sind diese viel zu fiskal (verschuldungsbasiert) und reichen so niemals.

In der Folge ist das System bereits in der abgelaufenen Woche wieder deflationär an den Anschlag gegangen.

Ludwig, wo bist du?

 

Ludwig Erhard, ... dringendst gesucht.

Aufgrund der Wirtschaftsstilllegungen haben als alternativlose Konsequenz dieser Stilllegungen Regierungen und Zentralbanken weltweit nun Umsatz- und Wirtschaftersatzmaßnahmen beschlossen.

In der Geschichte entwickelter Marktwirtschaften zurückblätternd, finden wir Analogien dazu nur in der Kriegsökonomie.
Diese Kriegsökonomie ist in den USA offiziell wieder in Kraft für die Herstellung von Gesundheitsgütern.

Analytisch betrachtet müssen 2 Geldsubkomplexe gelöst werden:

 

Die Teuerung zieht an – Virusmarkt

 

Infla S im Core, Defla X draußen

Wir haben keine Modelle nach dem 2. Weltkrieg für das was uns bevor steht.
Eine Globalisierung der modernen Form mit Flugverkehr und Containerschifffahrt gab es vor dem 2. Weltkrieg nicht.

Ergo: wir haben für das was uns bevor steht gar KEINE Modelle

Aber ... wir haben die knappsten Aktien der Welt.

Marktsegmentierung

 

Veränderte Zeitalter

Von DAX bis NASDAQ (= +333%), von Weizen bis Silber, von Platin bis Gold.
Eine Lektion in Fundamentalwissen.

In der abgelaufenen und laufenen Woche hat gar keine der mit Marktsegmentierung erfassbaren Teilnehmergruppen am Aktienmarkt Aktien abgestoßen.
Wenig überraschend sehen wir All-Time-Highs bei unseren Einzelaktien und Indizes.

Hartgeld-Ideologie

 

Na bitte, man muss nur drucken

  • Warum die Währung steigt, wenn man sie verdünnt?
  • Ab welchem Silberpreis das Vertrauen in den USD sinken würde?

 

Sportliche 205 Milliarden USD an FED-Liquiditätsspritzen, das ist der aktuelle Stand dessen, was die US- Zentralbank nun kapitulierend vor den Folgen der eigenen Deflationssucht in den Markt kippte.

Die „kurzzeitigen Verspannungen am Repo Markt“ sind natürlich, wie dies bei der „Inflation“ auch der Fall war, nicht das, was Ihnen der FED Vorsitzende erklärt, sondern längst chronisch. Die Inflation gibt es ja real auch nicht.

Brutale Geldnot erfordert Not-QE’s

 

Extremer Stress im System
Geldmenge und Geldpreis

FED Angestellte versorgen mit Not-QEs die Deflationsopfer der eigenen Gouverneure.

GELDMENGE:
Der Gouverneursrat der US- Zentralbank und zwar alle dort, schafften das Unglaubliche, nämlich die eigenen Beamten im eigenen Haus zu ignorieren.

2 x 75 Milliarden USD an “Repos” waren es schon per Mittwoch und es soll sich Donnerstag und Freitag wiederholt haben.

Wird nicht QE genannt, ist aber faktisch nichts Anderes, nur rollend kurzfristig.

Die Overnight Rate war auf über 10% gestiegen (bei Normalzinssatz von unter 3%, das muß man sich einmal vorstellen, wie brutal die Geldnot wegen der Deflation schon ist), die wie überall so auch bei der FED leistungsfähigen Beamten reagierten und retteten vor dem schwarzen Loch, das der Gouverneursrat angerichtet hat.

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Die Teuerungsspirale

 

Simpel und einfach erklärt

China "schlägt zurück". Wo anfangen?
Fangen wir am Ende der chaotischen Woche an:

Herr Powell von der FED gibt nun zu, kein Rezept für Handelskriege zu haben.
Dann hätte er sie eben nicht notwendig gemacht!

1. Hierzu immer wieder, weil kaum andernorts zu lesen und doch so wichtig - zum GENERELLEN:

Der Tod der Phillips-Kurve?

 

Gold am Entscheidungspunkt der X-Achse

Indien erhöht den Zoll auf Goldimporte von 10 auf 12,5%, keine wirklich gute Nachricht für Goldminen.

In China fielen die Importe um 7,3% annualisiert, keine wirklich gute Nachricht für Exportweltmeister mit Exportmarkt China. Die Legende, China hielte einen Handelskrieg mit den USA leicht aus, kann man damit auch vergessen.

Ein wirklich sehr schlechtes Ergebnis einer US-Staatsanleihenauktion lässt die Alarmglocke läuten, alle Mann an Deck ist zumindest keine schlechte Idee.

Deflation – Es geht nicht um Religion

 

Mexico liefert auch hier wieder den Beweis

Deflation - Auswirkungen werden immer verheerender
Die letzten Artikel dieser Serie haben umfassend geldtheoretisch behandelt, wie die Deflationisten die Schäden anrichten, die sie anrichten.

In dieser Ausgabe wollen wir kurz darauf einfgehen, was sie anrichten:

1) Praktische Folgen der Deflation auf Wirtschaft und Preise:

Eine Abrechnung mit den Geldwertfanatikern!

 

Unsere These amtlich bestätigt!
Monetaristen wollen Deflation, Deflation will Krieg

„Die Inflation wird schon noch kommen“
Das sagt Powell von der US- Zentralbank.

Und das ist die Realität, am besten gemessen am Inflationsindikator Silber:
Die weltweite Geldmengenversorgung ist de facto nun an der Schwelle zur hyperdeflatorischen Intensivstation.

Aufgrund des so geldmengentechnisch angerichteten schwarzen Loches ist es kein Wunder, dass:

  1. a) Die USA keine Lust mehr haben, das Geld, das es ohnehin kaum gibt per Importdefizit in der Handelsbilanz nach China zu schicken;
  2. b) China an seinen asymmetrischen Vorteilsnahmen durch Zölle gegen US- Produkte, Zwangs- Joint- Ventures u.ä. festhalten will und keine Gespräche zur Behebung der Asymmetrie fortsetzt, wie in dieser Woche gemeldet wurde. China braucht vom kaum vorhandenen weltweiten Geld eben einen Zufluß und muß daher mit Vorteilsnahme anderen Übermengen an Waren hineindrücken.